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Die Geschichte der Lady Carlisle 1
Datum: 14.07.2026, Kategorien: Erstes Mal
... kurz lachen. Eher eine verzweifelte Reaktion als ein Ausdruck der Freude war es, worüber sie sich amüsierte. Ihre Wangen glühten in einem gesunden rosarot, eine Haarsträhne klebte in ihrem Gesicht. Das kalte Wasser tat gut, konnte jedoch den entgangenen Höhepunkt nicht ersetzen. Als sie die Tür öffnete, stand Danny direkt vor ihr. Nach einem kurzen Augenblick reichte er ihr die Hand. Dass er nicht ihre Hand, sondern das Buch nehmen wollte, registrierte sie erst, als er sie darauf ansprach. „Gibst du mir das Buch, bitte?" ‚Welches Buch, was meinst du?', wollte sie sagen, doch sie hielt es in der Hand mit dem Titel nach oben. „Wenn ich mich beeile, bekomme ich die Flecken mit Löschpapier noch trocken. Danach kleben die Seiten zusammen und wir müssen es wegwerfen." Danny griff nach dem Buch in Linns Hand und nahm es ihr ab. Das rosarot der Wangen dehnte sich bis zum Nacken aus und Linn wurde warm, verdammt warm. Gut, dass Danny sofort zum Tresen ging und sich ans Werk machte. ‚Welche Flecken meinte er?', hatte sie noch fragen wollen, aber das war zu spät. Die große Türe nach draußen rettete Linn vor unbedachten weiteren Reaktionen. Dessen wurde sie sich bewusst, als sie an der frischen Luft stand und sich den Wind durchs Haar wirbeln ließ. Es dauerte nicht lange, bis Danny zu ihr kam. Er sagte nichts, sah sie nur vorwurfsvoll an, so, als wollte er fragen, ob sie noch ganz bei Trost war. Sicher war es nicht klug, in der Toilette der Bibliothek zu masturbieren, ...
... doch es war, je mehr er sie finster ansah, eine immer menschlicher werdende Reaktion auf so unanständiges Zeug, was „er" in „seiner" Bibliothek zum Lesen anbot. „Geht es wieder?", sagte er und konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Linn half es zwar ein wenig, dennoch schämte sie sich immer noch. „Wegen gestern wollte ich mit dir reden", versuchte sie, das Thema zu wechseln. „Entschuldige, ich wollte dich eben nicht unterbrechen", ließ Danny den Themenwechsel nicht zu. Er hatte Geräusche aus der Toilette gehört und dachte tatsächlich, dass es Linn nicht gut ginge. Was dort passierte, registrierte er erst, nachdem er reingeplatzt war und die Geräusche zuordnen konnte. Ihm war es peinlich, seine Freundin dabei ertappt zu haben, doch daran war nichts mehr zu ändern. Und, dass er sich bei erster Gelegenheit Sorgen um die Unversehrtheit des Buches machte, konnte er sich im Nachhinein selber nicht verzeihen. Doch, wie sollte er aus der Nummer wieder herauskommen? Sollte er einfach so tun, als wäre nichts geschehen? Linns Gesicht glühte noch immer, oder schon wieder. Am liebsten hätte er sie in seine Arme geschlossen und getröstet, doch das hätte sie sicher falsch verstanden. Zumindest nach dem, worüber sie mit ihm sprechen wollte und was gestern zwischen ihnen beiden vorgefallen war, würde sie das sicher so werten, als wolle er ihre Lage ausnutzen. „Du wolltest etwas sagen?", fragte er sie. „Ach, ist auch nicht so wichtig", wiegelte sie ab. „Doch, das ist ...