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Die Geschichte der Lady Carlisle 1
Datum: 14.07.2026, Kategorien: Erstes Mal
... halten, um sie im Licht der tief stehenden Sonne erkennen zu können. Um es ihm leichter zu machen, setzte sie sich neben ihn in den groben Sand und nahm ihr Handtuch, um sich die Haare zu trocknen. „Du siehst mich so komisch an. Was bedrückt dich?" „Ach nichts", gab er missmutig zurück und drehte sein Gesicht Richtung See. „Wir haben uns doch immer alles erzählt. Also raus mit der Sprache, sonst packe ich meine Sachen und bin sofort weg." Linn versuchte, ihn zu reizen. „Ach, man. Lass gut sein. Es ist alles in Ordnung." Sie nahm Dannys Gesicht in ihre Hände und zwang ihn, sie anzusehen. „Gar nichts ist in Ordnung. Du sagst mir auf der Stelle, worum es geht." Linn hielt sein Gesicht fest, doch er schwieg. „Dann ziehe ich mich an und fahre. Wenn du meine Freundschaft nicht brauchst, such' dir jemand anderen." Sie machte ernst und wollte aufstehen, da hielt er sie am Arm fest. „Nein, warte bitte. Geh' nicht." Wieder fand er keine Worte, sah schüchtern weg. Sie breitete ihre Arme aus, streckte sich nach ihm und umarmte ihn. Zögernd legte er seine Hände auf ihren Rücken, strich sanft darüber und spätestens da hätte Linn erkennen müssen, dass er nicht irgendein Problem hatte, sondern, dass sie sein Problem war. Die Art, wie er sie an sich drückte, zärtlich seinen Kopf auf ihre Schulter legte, versuchte, möglichst viel ihres Körpers zu spüren, war eindeutig. Doch sie brauchte einen Moment länger, gelangte erst zu der Einsicht, als er sie ganz in seine ...
... Arme geschlossen hatte und seine Hände zu weit nach unten streichelten, beim Heraufstreicheln den Ansatz ihrer Locken kraulten und er in ihre Halsbeuge seufzte. Sofort nahm Linn ihre Arme herunter. Sie hatte Angst, dass sie etwas Unüberlegtes tat, deshalb versuchte sie, seiner zu sinnlichen Umarmung zu entkommen. Danny löste seine Arme und murmelte etwas, was Linn nicht verstand, setzte sich aufrecht, wandte seinen Blick schüchtern ab und richtete seine Augen wieder auf die unruhige See. „Entschuldige", kam seufzend über seine Lippen. Sie wusste nicht, wie sie das Gespräch weiterführen sollte, suchte nach ihrer Hose und ihrem T-Shirt und zog beides an. Seine Hände lagen untätig auf seinen Beinen. Die Hände, die, wie sie glaubte, sich gerne länger an ihr festgehalten und weiter über ihren Rücken gestreichelt hätten. Den Abdruck fühlte sie noch ganz genau, konnte der Spur folgen, die sie auf ihrer Rückseite genommen hatten. Verboten vertraut hatte es sich angefühlt, als er sie im Arm gehalten hatte. ‚Sie waren Freunde und so sollte es auch bleiben', kämpfte sie gegen seine Gefühle an. Linn griff nach seinen Händen, hielt sie fest, damit sie nichts anderes tun konnten und damit sie nicht wieder zurück in die Umarmung finden würden. Konnte das wirklich sein, dass er etwas anderes für sie empfand als das, was schon immer zwischen ihnen war? Schuldbewusst ließen seine Hände sich aufnehmen, leblos und ohne eigene Kraft. „Ist es so schlimm?", fragte sie. Danny sprang ...