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Binay's Tagebuch - 08
Datum: 18.07.2026, Kategorien: Voyeurismus / Exhibitionismus
... Klimaanlage und allem. Die ersten zwei Tage braucht er erstmal um sich ein wenig zu klimatisieren, denn das Klima ist ganz anders in Thailand als hier. Hathai, die ehemalige Kollegin von Anong, hat sich am dritten Tag bei Sascha gemeldet. Mit dem Taxifahrer. Anong hat mir erzählt das Hathai als Lockvogel gedient hat, um einen Pädophilen ins Gefängnis zu schicken. Sie und Peter haben dazu zwei Jahre die Recherche und Planung gemacht. Jetzt wurde mir auch klar, warum die beiden so vertraut miteinander sind. Sie haben mir ein Bild von Hathai gezeigt. Ein hübsches Mädchen, ungefähr so alt wie ich. „Soll sie auch als Lockvogel bei Sascha arbeiten?"..fragte ich belustigt, denn ich war mir sicher das mir Sascha nicht untreu wird. „NEIN. Wir haben keine Vorgaben gemacht. Sie soll ihn nicht animieren Untreu zu werden, denn sie wird gut bezahlt. Sie soll nur als Fremdenführerin arbeiten. Sie hat aber auch keine Vorgabe sich ihm zu verweigern. Das ist dann ihre ganz eigene Entscheidung. Nur eine Vorgabe haben wir ihr gegeben. WENN Dein Verehrer Dir Untreu werden sollte, DANN wollen wir davon einen Videobeweis."..Peter sprach ganz nüchtern dabei. Und mir wurde Flau im Magen. In seiner ersten Tour jedenfalls, ging es für Sascha in den Slum von Jomtien. Ein wildes Viertel wo viele gestrandete Leute irgendwie versuchen zu überleben, und im ganzen Viertel gibt es große Drogenprobleme. Er war schockiert. Wäre er ganz allein als Ausländer dort aufgetaucht, er wäre womöglich bis ...
... auf die Haut ausgeplündert worden. Am nächsten Tag ging es in die Nähe meines Heimatdorfes. Ein winziger Flecken in der Gemeinde Chak Bok. Nur knapp 90 Minuten mit dem Auto entfernt, aber eine ganz andere Welt. Viele unbefestigte Wege, denn Straßen kann man das nicht nennen. Und es haben nicht einmal alle Häuser fließend Wasser. Das was hier auf den Sperrmüll geworfen wird, wäre dort eine begehrte Wohnungsausstattung. Es gibt zwei Möglichkeiten dort Geld zu verdienen. In der Landwirtschaft, oder in Pattaya. Sascha hat mir jeden Tag ein Video mit seinen Eindrücken geschickt. Er war wirklich schockiert. Es ist ihm auch sofort aufgefallen das dort überall mehr Müll herum liegt als hier. Vor allem Plastikmüll, der eine regelrechte Seuche zu sein scheint. Zur Erholung waren natürlich auch Besuche am Strand vorgesehen, und wie könnte es anders sein, das Nachtleben von Pattaya. Wo Anong gearbeitet hat. Ich hatte die Hoffnung das, wenn er sieht wie die Mädchen sich verkaufen müssen, und er mit Hilfe von Hathai erfährt was für widerliche Sachen verlangt werden, er meine Arbeit ein wenig gnädiger betrachtet. Bzw. das er erkennt, wie gut meine Arbeit hier ist. Im Vergleich zu Pattaya. Er meldete er sich dann jeden Tag bei mir, lobte die Schönheit meiner Heimat. Wie nett alle sind etc. Ich hab mich richtig gefreut. Ich hätte mich nicht mehr gefreut, wenn ich gewusst hätte, dass sich nach acht Tagen Hathai bei Anong gemeldet hat. Sascha, mein Sascha, hat sie direkt angesprochen und ...