1. Die Amazonen (3)


    Datum: 21.07.2026, Kategorien: Insel der Scham,

    Alex trat noch etwas benommen aus der Hütte und blinzelte in die Sonne. Die Stammesälteste, eine durchaus sinnliche und attraktive Frau, hatte ihm soeben Schwanz und Sack enthaart. Die Haut brannte ihm wie Feuer, und dennoch – oder gerade deswegen? – war sein Penis total steif. Vielleicht waren es auch die Berührungen der Frauen während dieser Prozedur oder sein Gedanke, dass er jetzt nicht nur entkleidet, sondern ohne Haare auch so nackt war, dass es nackter nicht ging. Die beiden jungen Amazonen geleiteten ihn den kurzen Weg zwischen den Hütten hindurch zum Dorfplatz. Alex bemerkte, dass die Amazonen am Wegesrand ihn mehr oder weniger neugierig musterten. Am Dorfplatz erwartete ihn bereits ein weiteres Grüppchen nackter, jubelnder Amazonen, die prompt eine Art Spalier bildeten, durch das ihn die beiden Frauen in den Eingang der Hütte der Stammesführerin begleiteten.
    
    In der Hütte war es wieder düster, nur wenig Licht fiel durch die Wandöffnungen hinein, und Alex hatte Mühe, sich wieder an das schummrige Licht im Inneren zu gewöhnen. Er bemerkte den Duft, der ihm in die Nase stieg. Es kam ihm vor wie eine Mischung aus süßen Blüten und würzigen Kräutern. Allmählich erkannte er, dass der Duft aus einer Art Weihrauchkessel strömte, der an einem Deckenbalken hing. Der Geruch war angenehm, verführerisch, und Alex sog ihn tief in seine Lungen ein. Langsam schritt ihm aus dem hinteren Teil des Raumes mit anmutigen Bewegungen die Amazone entgegen, die er als Stammesführerin schon ...
    ... kennen gelernt hatte. Allerdings nahm Alex jetzt zum ersten Mal ihren Körper bewusst war. Der war schlank, drahtig und muskulös, was Alex auf die Herausforderungen des Lebens in der Wildnis zurückführte. Sie hatte olivfarbene Haut und dunkle, lockige Haare, die sie hochgebunden und mit kunstvoll geschnitzten Hölzern zusammengesteckt hatte. Ihre Brüste waren mittelgroß und vermutlich dank des durchtrainierten Körpers äußerst straff. Sie wurden von großen, gewölbten, dunkelbraunen Warzenhöfen und hervorstehenden Nippeln gekrönt. Ihre äußeren Schamlippen waren leicht geschwollen und umrahmten den Eingang zu ihrer Honighöhle, aus dem zart die inneren Schamlippen hervorschauten. An verschiedenen Stellen trug sie Piercings: silberne Ringe in der Nase und in den Brustwarzen, glänzende Stecker in den Schamlippen und offenbar auch an der Klitoris. Für Alex war der beeindruckendste Körperschmuck jedoch die Tätowierung: eine Schlange, die sich von der rechten Wange einmal um den Hals herum, dann hinunter zwischen den Brüsten hindurch bis zum Bauch wand. Sie lag dort Aug in Aug mit einer Eidechse, deren Schwanz in der Honighöhle verschwand.
    
    Alex‘ Blick war gebannt auf dieses Kunstwerk, während die Anführerin die anderen beiden Frauen hinausschickte. „Du bist schön, fremder weißer Mann. Aber wir werden dich in den nächsten Tagen noch schöner machen,“ hörte er sie nun sagen. „Da du eine Weile bei uns bleiben wirst, sollten wir uns fortan beim Namen nennen. Ich werde Cozamaloti gerufen. ...
«1234»