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Geheimnisvolle Julia
Datum: 22.08.2026, Kategorien: Schlampen
... ein Wahnsinniger durch die Straßen, Tempolimits, gelbe Ampeln, nichts davon interessierte mich, immer wieder blickte ich auf die Uhr, ich war mehr als 40 Minuten verspätet, doch so sehr ich auch Gas gab, mehr als zwei oder drei Minuten holte ich durch meine Raserei auch nicht heraus, also eigentlich war das, wie eigentlich immer, totaler Quatsch! Endlich kam ich am Hotel an, leider schien es sehr gut besucht zu sein, ich fand keinen einzigen freien Parkplatz, so verlor ich nicht nur noch zusätzliche Zeit durch das Suchen, ich musste auch noch einen längeren Weg zu Fuß zum Hotel zurücklegen, so war die Zeit, die ich herausgefahren hatte, schon längt wieder verstrichen und wie es der Zufall wollte, war jetzt direkt vor dem Eingang ein Parkplatz frei! Ich atmete noch einmal tief durch, ging an der Rezeption vorbei direkt in die Bar, wo ich Julia schon von Weitem sah, sie sah noch atemberaubender aus als bei unseren früheren Treffen, sie trug ein schwarzes Ledertop, dazu einen Lederminirock und garantiert halterlose Strümpfe. Ihre Stiefel allerdings waren der Oberhammer, sie trug schwarze Stiefel, die bis über das Knie gingen und einen wahnsinnig hohen Absatz besaßen. Wenn ich früher so eine mir unbekannte Frau in dem Outfit an einer Bar gesehen hätte, ich wäre mir sicher gewesen, dass sie für das altbekannte, horizontale Gewerbe arbeiten und hier auf mögliche Kunden warten würde. Allerdings blieb ich jetzt wie angewurzelt im Eingang stehen. Julia unterhielt sich an der ...
... Bar mit einem fremden Mann, sie scherzten und lachten, hatte ich durch meinen blöden Chef und meiner Verspätung meine Chancen bei Julia verspielt? Ich war mir fast schon sicher, dass es so war, schließlich hatte ich sie auch genau in so einer Situation kennengelernt, ich wusste ja, wie kontaktfreudig und eigeninitiativ sie war. Ich wollte schon auf dem Absatz kehrt und mich enttäuscht und frustriert auf den Heimweg machen, als sie sich zum Eingang drehte, mich erblickte, offensichtlich den Typen wegschickte und strahlend auf mich zu stolziert kam, durch die hohen Stiefel bekam ihr Körper und ihre Bewegung eine erotische Anmut, die kaum zu übertreffen war. "Da bist du ja!" Sofort fiel sie mir um den Hals und schob mir die Zunge in den Mund. "Ja, tut mir leid, es hat im Büro länger gedauert." "Das habe ich mir fast schon gedacht, das ist ja immer so, dass man nicht alles so genau planen kann, ich kenne das nur zu gut." "Wer war denn der Typ eben?" "Bist du etwa eifersüchtig?" Sie grinste mich lüstern an. "Natürlich nicht!" Sie hatte tatsächlich meinen wunden Punkt sofort erkannt. "Das war ein netter, junger Mann, der mich zwei Minuten zuvor angesprochen und auf einen Drink eingeladen hatte, den ich aber abgelehnt habe, weil ich ja auf dich wartete." Sie war so süß und ich schämte mich schon für die Unterstellungen, die ich ihr in meinen Gedanken gemacht hatte. Zärtlich schmiegte sie sich an mich, wir gingen langsam wieder zurück an die Bar, setzten ...