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Gejagt von einer NephilimFrau 03
Datum: 01.09.2026, Kategorien: Sci-Fi & Fantasy,
... Bewußtseinskomponente. „...Wir haben gerade noch genug Energie für einen überraschenden Sprung durch den Hyperraum! Ich habe zum Verstecken für uns eine kürzlich erst aufgegebene argentinische Ruinenstadt entdeckt...auf dem kleineren Dschungelkontinent südlich von unserem Anflugsvektor. Bist du einverstanden mit meinem für dich vorbereiteten Luft zu Ort HyperTransfer auf dem ZielMonitor?" Nach schneller Joaquín's Zustimmung verschwindet auf den Anzeigen der MiG erneut der riesige Mech in gewaltigen Luftwirbeln. Verblüfft und dann ziemlich verärgert sucht Joschuschia auf sämtlichen Scans ihren verschwundenen Gegner. Falls dieser Mann ihr tatsächlich entkommen sein sollte...werden sich später bestimmt alle über sie unerfahrenen Neuling köstlich amüsieren. Aber die im russischen KampJet eingebaute NephilimTechnik löst doch eigentlich jedes Problem...oder? Dies ist zwar nicht Joaquín's erster Luft zu Ort HyperTransfer, aber das abprallende Materialisieren ist diesmal enorm. Aufgrund der gewaltigen Entfernung kann es keine exakte Berechnung geben und da sind fünf Meter zu tief durchaus passabel. Die nunmal vorhandene Erdoberfläche schleudert den Mech zurück und wie ein Käfer kommt der Robotkörper auf dem Rücken zu liegen. Wenigstens hat er keine Bremsdüsen einsetzen müssen, was die Nephilim sicherlich registriert hätte. „Hallo mein Jüngelchen...", meldet sich Joaquín's KI mit weiblicher Stimme, während der Argentinier den riesigen Mech flach auf allen Vieren in eine ...
... große Ruine hineinkrabbeln läßt. „...wir haben keine Beschädigungen zu vermelden! Vielleicht haben wir Glück und werden nicht mehr entdeckt, wenn der Mech stillgelegt wird!" „Einverstanden, Tantchen...Schlaf schön!" erwidert Joaquín und fährt alle Syteme herunter. Nur durch die Fenster in den menschlich anmutenden Robotaugen kann er noch etwas von der zerstörten Umgebung wahrnehmen. Diese argentinische Ruinenstadt wirkt auf den ersten Blick total verlassen...Aber Joaquín hat erfahren, dass dem nicht so ist. Die Kolonisten sind vor etwa einem Jahrzehnt urplötzlich von primitiven Lebensformen angegriffen und vertrieben worden. Nach und nach ist das regelrecht koordiniert wie eine Schlachtplan auf allen Kontinenten passiert, weshalb Wissenschaftler von einer Schwarmintelligenz ausgehen. Nur auf dem einzigen atmosphärelosen Mond gibt es noch eine kleine argentinische MilitärBasis, deren Kampfschiffe aber allesamt dem angegriffenen Konvoi zu Hilfe gekommen sind. Joaquín hofft darauf, dass die NephilimPilotin ihre erfolglose Suche aufgibt. Es wäre echt ein Jammer, wenn sein wertvoller, hochmoderner Mech von ihren Lasern beschädigt würde. Denn sein sehnlichst erwarteter Kampfeinsatz im eigentlichen Zielgebiet soll die sich ausbreitende Rebellion beeindrucken...und ist möglicherweise von entscheidender Bedeutung für das weitere Bestehen des argentinische Kolonialimperiums. Gleichzeitig fliegt unsere maßlos enttäuschte, blutjunge NephilimPilotin in großen Kreisen ganz hoch droben ...