1. Die Schatzsuche


    Datum: 03.09.2026, Kategorien: Romantisch

    ... gelegentlich Nachschlüssel anfertigen.
    
    Die Möbel die in seinen Besitz kamen, waren leider meist ohne Jene.
    
    Ja, so kam Kalle dazu und fertigte für ihn einen passenden Schlüssel. Phillip bat ihn, einen dem Alter entsprechenden Look zu verpassen. Das erhöhte den Wiederverkaufswert des Schreibtisches ungemein.
    
    Am liebsten hätte er ihn für sich behalten aber Phillip brauchte das Geld. Endlich hatte er den Schlüssel. Den ganzen Tag hatte es ihm schon in den Fingern gejuckt aber der Laden musste laufen und da waren ja noch Bettina und Steffen. Er hatte die Beiden vor knapp 4 Jahren eingestellt als er Hilfe brauchte und obwohl sie ein Paar waren, harmonisierte das auch auf Arbeit ganz gut. Allerdings erinnerten die Zwei ihn auch immer wieder, mit ihren gelegentlichen Zärtlichkeiten daran, was ihm fehlte.
    
    Na ja so ganz allein war er nicht. Es gab da Amelie. Seine Sweety wie er sie nannte, führte den Friseursaloon nebenan.
    
    Sie kannten sich schon ewig und auf einer Party hatten sie einmal etwas zu viel getankt und waren im Bett gelandet. Beide hatten keine Katerstimmung empfunden und gewannen dem auch etwas Gutes ab.
    
    Beide Singles genossen den zwanglosen Sex. Ein wenig Zuneigung hegten sie schon füreinander, sonst hätte das nicht funktioniert. Es war halt nicht die große Liebe.
    
    Sie genossen den zwanglosen Sex und ab und an in den Armen eines geliebten Menschen aufzuwachen. Ohne Verpflichtung halt.
    
    Zurück zum Schlüssel. Der Laden war geschlossen und Bettina ...
    ... und Steffen waren gegangen. Fast andächtig steckte er ihn in das kleine Loch und drehte ihn. Klick klack öffnete sich unter dem Schreibtisch ein Geheimversteck. Ein Brett war nur einen Zentimeter aus seiner Passform gerutscht und konnte nun vorsichtig herausgezogen werden.
    
    Phillip lag unter dem Tisch und zog das Brett vorsichtig heraus. Ihm kam ein kleines Kästchen entgegen gerutscht. Kaum 10 x 6 Zentimeter hatte es auch noch eine eigenartige Form. Für die Epoche waren dreieckige Schächtelchen völlig untypisch. Gebannt öffnete er es und entdeckte einen einzelnen spanischen Escudos darin. Voller Begeisterung entnahm er die Goldmünze und fiel fast in Ohnmacht als er abrupt hochkam und sich mächtig hart den Kopf anschlug.
    
    Noch ein wenig benommen hörte er es an der Ladentür klopfen. Mit der Hand am Kopf und der Goldmünze in der Hand ging er nach vorn. Da sah er Amelie stehen. Freudig begrüßte sie ihn mit einem Küsschen auf die Wange und sah erst jetzt, dass er sich den Kopf hielt.
    
    "Hast du dir was getan?" war zwangsläufig ihre Frage. Phillip aber war inzwischen so enthusiastisch, dass er jemanden alles erzählen musste. Amelie, sein Sweety war auch seine Vertraute. Vor ihr hatte er fast keine Geheimnisse. Schnell zog er sie hinter sich her und drückte ihr im Gehen noch den Escudo in die Hand.
    
    "Ist das echtes Gold?" hauchte Amelie, von der Münze überwältigt. Phillip nickte und strahlte übers ganze Gesicht. Inzwischen standen sie vor dem imposanten Schreibtisch und er ...
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