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Schach mit Andrea
Datum: 17.09.2026, Kategorien: Reif
... das zu ändern, nur weil sie älter geworden ist. "Hi Andrea, was ist los?", möchte ich wissen und sie hebt ihre Hand. Darin hält sie zwei Teile eines zerbrochenen Schlüssels. "Dumm gelaufen!", stellte ich fest und Andrea nickt. "Kann ich bei ihnen warten, bis meine Eltern kommen? Es kann nicht lange dauern!", sagt sie und ich lasse sie herein. "Natürlich, bei dem Sauwetter lässt man niemanden draußen stehen, schon gar nicht, wenn er so durchnässt ist wie du!" Während ich das sage, geht sie an mir vorbei hinein und ich betrachte sie aufmerksam. Der Regen hat ihre Klamotten vollkommen durchweicht und kleben wie eine zweite Haut an ihrem Körper. Sie trägt sportliche Treter, kaum sichtbare weiße Söckchen, einen Rock, der halbwegs über ihre Knie reicht. Dazu eine helle Bluse. Sie ist durch den Regen teilweise durchsichtig geworden, lässt einen dunklen, wahrscheinlich schwarzen BH erkennen. "Möchtest du ein Handtuch haben?", frage ich sie, um das Gespräch fortzusetzen und sie nickt. Also begleite ich sie nach oben ins Bad, unten ist nur eines für Gäste, lege ihr ein großes Frotteetuch bereit und nicke ihr zu. "Wenn du noch was brauchst, sag Bescheid, ich bin im Wohnzimmer, du weißt ja, wo alles ist!" Natürlich wusste sie das. Besonders als Kind war sie öfters bei mir, entweder mit ihren Eltern oder alleine. Es kam vor, dass Margit und Heins weg mussten und wenn Andrea dann aus der Schule kam, kam sie zu mir herüber und wir spielten was zusammen, sahen fern ...
... oder machten schon einmal die Hausaufgaben, bis sie nach drüben konnte. Sie sollte nicht alleine drüben bleiben, auch wenn sie einen Schlüssel hatte. Ich freute mich immer, wenn sie zu mir kam, mich mit ihren Fragen löcherte, wir durch das Haus tobten oder etwas anderes spielten. Alleine für sie, diesen Zweck, hatte ich Brettspiele gekauft. Ich brachte ihr Schach bei und das, als sie sehr jung war. Zu meinem Erstaunen machte es ihr Spaß und es wunderte mich später nicht, dass sie Mathematik studierte. Es kam sogar wenige Male vor, dass Andrea bei mir schlief. Margit und Heins vertrauten mir, was mich stolz machte. Sie schlief in meinem Gästezimmer und ich las ihr eine Geschichte vor, bevor ich das Licht ausmachte. Das mochte sie unheimlich gerne, brauchte es zum Einschlafen eigentlich nicht. Ihre Eltern machten es nicht, es war einfach ein Ritual, das sie bei mir gewohnt war. "Klar, mach ich!", bestätigte sie mir und ich verlasse das Bad, setze mich in meinen Sessel und die alte Frage erscheint vor meinen Augen. "Was schreiben!", frage ich mich, höre dabei, wie auf einmal die Dusche angeht. Damit habe ich nicht gerechnet, wunder mich darüber. Auf der anderen Seite ist es klar, dass Andrea sicher nicht in ihren nassen Klamotten bleiben will, darüber habe ich mir keine Gedanken gemacht. Wenn ich sie wäre, würde ich meinen Bademantel nehmen, der im Bad hängt und ihn anziehen. Sich ein Handtuch um den Körper zu wickeln, halte ich für gewagt. In diesem Moment schießt ...