1. Klassentreffen #15 Neue Wege


    Datum: 03.10.2026, Kategorien: Transgender,

    ... Frau.
    
    „Wie lange hält denn das Tucking?".
    
    „Bis du es entfernst."
    
    „Dann lass ich es dran, bis es sich von selbst löst."
    
    „Das kann bis zu einer Woche dauern."
    
    „Macht nichts."
    
    „Bist du bereit zum Baden gehen?" „Ja, jetzt bin ich bereit." Wir packten unsere Badesachen und fuhren los.
    
    Im Freibad angekommen zogen wir uns in der Damenumkleide an und suchten uns einen schattigen Platz in der Nähe des Schwimmbeckens. Nachdem wir unsere Decken ausgebreitet hatten, gingen wir ins Becken und schwammen einige Runden.
    
    „Hallo, wen haben wir denn da?" Ich drehte mich um und sah Gabi.
    
    „Hallo Gabi, schön dich zu sehen, was machst du denn hier?" (blöde Frage).
    
    „Das siehst du doch, Schwimmen. Sabine hat einen Schwimmkurs und ich nutze die Zeit, um etwas für meine Fitness zu tun. Du bist auch hier, um zu schwimmen, wie ich sehe."
    
    „Ja, ich bin mit Sandra hier." Wie auf ein Stichwort kam Sandra auf uns zu geschwommen.
    
    „Da ist ja Sandra, du hast mir gar nicht gesagt, dass sie auf Besuch bei dir ist". Beide Frauen begrüßten sich freundlich.
    
    „Wie sieht es aus, wollen wir uns am Kiosk einen Kaffee genehmigen?" fragte ich.
    
    „Warum nicht, ich muss nur schnell Sabine Bescheid geben."
    
    „Wir treffen uns am Kiosk, was kann ich für dich bestellen?"
    
    „Einen Kaffee."
    
    Wir verließen das Becken, gingen zu unseren Decken und trockneten uns ab. Ich legte mir ein Tuch um die Brust und band es vorne zu. Dann gingen wir zum Kiosk und bestellten uns Kaffee. Gabi kam ...
    ... auch gleich.
    
    „Sabine macht in einer Stunde das Seepferdchen, sie würde sich bestimmt freuen, wenn wir ihr zuschauen."
    
    „Das machen wir."
    
    Zwanglos plauderten wir, bis es Zeit wurde, an das Schwimmerbecken zu gehen und Sabine bei der Ablegung des Schwimmerabzeichens zuzusehen. Sie winkte ihrer Mutter und mir aufgeregt zu, als sie uns bemerkte. Sabine musste fünfzehn Minuten schwimmen und dann einen Gegenstand vom Beckenboden holen. Glücklich und freudestrahlend zeigte sie Gabi ihre Urkunde, die sie bekommen hatte. Gabi umarmte ihre Tochter voller Stolz.
    
    „Yvonne, schau mal, was ich bekommen habe." Sie zeigte auch mir ihre Urkunde.
    
    „Glückwunsch, Sabine, ich freu mich für dich."
    
    Zu ihrer Mutter gewandt, sagte sie: „Bekomme ich ein Eis?"
    
    „Klar, ich habe es dir ja versprochen."
    
    „Ich möchte aber einen Eisbecher."
    
    „Den gibt es hier nicht, da müssen wir in die Eisdiele gehen."
    
    „Bitte, Mama, ich möchte gerne einen Eisbecher mit viel Eis."
    
    „Was ist, kommt ihr mit?"
    
    „Selbstverständlich, so eine Urkunde muss gefeiert werden, wir treffen uns in einer Stunde bei Mario." Schnell gingen Sandra und ich zu unserem Liegeplatz und packten unsere Sachen ein. In der Umkleide war nicht viel los, so dass wir ungestört duschen und uns umziehen konnten. Auf dem Parkplatz trafen wir nochmals auf Gabi und Sabine.
    
    „Ich muss nur noch schnell bei Henry vorbeischauen und ihm Bescheid sagen."
    
    Im Auto fragte mich Sandra, ob sie mitkommen solle. „Wieso, hast du was anderes ...
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