1. Wie verdiene ich etwas Geld dazu?


    Datum: 06.10.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    Frei nach der Idee einer englischsprachigen Geschichte.
    
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    „Was meinst du mit ‚ich bin zu etwas extra Geld gekommen' ", fragte ich neugierig meine Freundin Kristin.
    
    Meine Mitbewohnerin druckste herum. „Nur so", antwortete sie.
    
    Das ließ mir natürlich keine Ruhe. Ich hatte bemerkt, dass sie neue Reifen für ihre Karre besorgt hatte und ich wusste, dass die einige Hundert Euro gekostet hatten. Für zwei Studentinnen, die nebenbei als Kellnerinnen jobben, war das verdammt viel Geld!
    
    Außerdem schien sie eine Menge neuer Klamotten gekauft zu haben. Plötzlich war auch Markenware dabei. Hatte sie etwa einen heimlichen Freund und ließ sich aushalten? Bisher war da nur Jeremy und der war Student und ständig ebenso pleite wie wir selbst.
    
    Warum war sie plötzlich so schweigsam? Sie erzählte mir doch sonst alles. Hätte sie einen neuen Kerl, hätte ich bestimmt davon gewusst.
    
    „Ich will es wissen, Kristin. Woher hast du das Geld, mit dem du neuerdings so herumwerfen kannst?"
    
    Sie senkte den Blick, vermied es mich anzuschauen. Das war schon merkwürdig genug. „Hast du von Jessica und ihrem neuen Freund gehört, der will sie zum Urlaub..."
    
    „Lenk nicht ab!" ereiferte ich mich und unterbrach sie. „Woher ist das Geld?"
    
    „Ich... ich will nicht darüber reden..."
    
    Erschrocken schaute ich sie an. „Ist es illegal? Handelst du etwa mit Drogen? Ich will nicht, dass hier eines Tages die Polizei vor der Tür steht und unsere Bude auseinandernimmt."
    
    „Nein, das ist es ...
    ... nicht..."
    
    „Nun spuck es endlich aus!" fuhr ich sie an. Warum zum Teufel verheimlichte sie mir etwas?
    
    „Nein, niemals!" schrie sie und nahm den Kopf in beide Hände.
    
    „Ich bin deine beste Freundin, Kristin. Und du kannst nicht mit mir darüber reden?" Meine Stimme war ruhig und geduldig, obwohl es in mir brodelte und kochte.
    
    Sie schluchzte, dann, nach einer scheinbar endlos langen Zeit, hob sie den Kopf und schaute mich an.
    
    „Okay, ich mache es, aber du darfst niemandem davon erzählen!"
    
    Ich nickte nur. Ich hatte so viele Fragen, doch ich kannte sie gut genug um zu wissen, dass sie Zeit brauchte.
    
    „Hast du vor zwei Wochen die Werbung am Schwarzen Brett der Uni gesehen?"
    
    „Welche Werbung?"
    
    „Ach, die hing da nur ein paar Stunden..."
    
    „Nein, die habe ich nicht gesehen. Was stand drauf?"
    
    Sie stieß einen Seufzer aus und antwortete dann: „Models gesucht. Attraktiv, ungebunden und abenteuerlustig. Keine Vorkenntnisse nötig."
    
    Ich lachte laut und schüttelte mich. „Kein Wunder, dass sie die sofort wieder abgenommen haben. Das klingt doch danach als würde sie dumme Mädchen für irgendwelche billigen Pornos suchen."
    
    Sie senkte den Blick, sagte kein Wort. Mir dämmerte etwas. „Hey, Kristin, du hast dich doch nicht etwa da gemeldet, oder?"
    
    Nach schier endlos langer Zeit hob sie den Kopf und nickte. „Bitte, bitte, erzähle niemandem davon. Wenn die anderen das hier mitbekommen, kann ich mich nirgendwo mehr sehen lassen!"
    
    „Und wahrscheinlich ist es auch besser, Jeremy ...
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