1. Die Tramperin


    Datum: 16.10.2026, Kategorien: Lesben Sex

    ... Malz nicht ganz verloren. Du wolltest zum Gardasee. Schön, da würde ich auch gerne sein. Ich bin auf dem Weg nach München. Das würde dich schon wieder ein Stück näher bringen. Und wir hätten noch ein paar Stunden Zeit, um uns zu unterhalten, wenn du möchtest. Wie sieht es aus?'.
    
    ‚Das würdest du machen? Aber ich habe dann für den weiteren Weg kein Geld mehr. Ich komme an meine Konten nicht mehr dran, die haben mir meine Karten auch geklaut. So schön wie das klingt, aber es geht nicht'.
    
    ‚Wir finden einen Weg. Bestimmt! So jetzt bringen wir noch die Tabletts wieder zurück und dann fahren wir weiter, ok?'
    
    ‚Wenn ich nicht so schmuddelig wäre, würde ich dich umarmen', kam zaghaft von ihr. Ich ging um den Tisch und nahm ihr die Entscheidung ab. Ich hatte den Eindruck, sie wollte sich nicht mehr von mir lösen. Und auch ich fand ihre Umarmung sehr angenehm, obwohl ich aufgrund ihrer Nähe jetzt doch merkte, dass sie eine Dusche brauchte.
    
    ‚Hast du eine Decke? Ich will dir nicht den Sitz versauen', fragte sie mich, als wir ins Auto einsteigen wollten. Ich holte die Decke vom Rücksitz und sie drapierte ihren Sitz damit. Wir fuhren los.
    
    ‚Cooles Auto. Ich hatte auch ein kleines E- Auto auf der Wunschliste, wenn es alles nach Plan verlaufen wäre. So ein Renault Zoe, für in die Stadt und kleine Touren. Kann ich nun auch streichen, wie Vieles'.
    
    Ich spürte die Traurigkeit in ihrer Stimme.
    
    ‚Wir haben nun ein paar Stunden Zeit. Möchtest du mir nun erzählen, wie es zu deiner ...
    ... Tour gekommen ist?'
    
    ‚Es würde keine schöne Geschichte werden. Willst du dir das wirklich antun?'.
    
    ‚Glaube mir, ich habe in deinem Alter auch einige Rückschläge einstecken müssen. Insofern bin ich nicht so zart besaitet'.
    
    ‚Wie alt bist du denn?'
    
    ‚Dreiunddreißig. Und du?'
    
    ‚Vierundzwanzig. Na, meine Mutter könntest du nicht sein', und grinste mich an.
    
    ‚Der könnte ich das nicht erzählen', meinte sie noch nachschieben zu müssen.
    
    ‚Ich meiner damals auch nicht. Ich hatte zum Glück eine sehr, sehr gute Freundin. Mit ihr hatte ich ein jahrelanges Verhältnis. Sie konnte mich verstehen, sie nur allein'.
    
    Meine Stimme wurde brüchig, als ich das sagte. Alte Erinnerungen kamen wieder hoch.
    
    Linda legte eine Hand auf meinen Arm.
    
    ‚Nicht traurig sein. Dir scheint es doch jetzt besser zu gehen'.
    
    ‚Nicht immer. Oft ist es nur Schein. Da kann und muss ich manchmal schauspielern'.
    
    ‚Habe ich dich richtig verstanden? Bist du lesbisch?'.
    
    Ich drehte mich bei der Antwort zu ihr, um ihre Reaktion zu sehen.
    
    ‚Ja. Das war damals ein Riesenproblem bei mir. Heute nicht mehr. Ich kann es, so wie jetzt, ohne rumzuhampeln zugeben. Vor Jahren war es, speziell bei uns im Dorf ein Problem. Hast du ein Problem damit?'
    
    ‚Nein, habe ich nicht. Mit sechzehn hatte ich auch eine Freundin, die eine Beziehung, wenn man das zu der Zeit schon sagen konnte, zu einem anderen Mädchen hatte. Ich fand das voll ok. Auch wie offen sie damals schon zu mir war, was sie alles an Gefühl verbal ...
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