1. Im Nachtzug entweiht


    Datum: 17.10.2026, Kategorien: Cuckold

    ... nicht arrogant wirkte, sondern selbstverständlich.
    
    Wir hatten zu viert getrunken, kleine Plastikbecher, über den ausklappbaren Tisch balancierend. Meine Frau trank langsam, aber sie wurde schneller warm als sonst - der Tag war lang gewesen, der Alkohol traf auf müde Beine. Ihre Wangen waren leicht gerötet, die Haare begannen sich aus ihrem Knoten zu lösen.
    
    Gegen halb zwölf zog sie die Füße hoch, legte sich quer über die beiden Sitze. Sie lachte noch einmal über irgendeinen Kommentar von Erik, dann schloss sie die Augen. Die Bahn ruckelte durch die Nacht, der Vorhang war halb zugezogen, das Licht gedämpft.
    
    Ich beobachtete sie einen Moment. Ihr Kleid war ein Stück hochgerutscht - nicht viel, aber genug, dass der zartrosa Slip unter dem Saum hervorblitzte. Ihre Haut war sonnengebräunt, glatt, die Beine leicht angewinkelt. Es sah beinahe inszeniert aus, obwohl ich wusste, dass es das nicht war.
    
    Nils, der ihr gegenüber saß, folgte meinem Blick. Er sagte nichts, aber sein Mundwinkel hob sich kurz. Erik schüttete uns nach, dann stieß er sein Knie leicht gegen meines.
    
    "She's beautiful," sagte er leise.
    
    Ich zuckte mit den Schultern, fast gespielt bescheiden. "Ja. Ist sie."
    
    "You've been married long?" fragte Nils. Er beugte sich leicht vor, die Ellbogen auf den Knien.
    
    "Fünfzehn Jahre", sagte ich.
    
    "Still wild in bed?" Erik grinste. Seine Stimme war weich, aber deutlich.
    
    Ich sah ihn an. Und bevor ich überlegte, sagte ich: "Früher wild. Heute... ...
    ... gezähmt."
    
    Sie lachten - diese tiefe, raue Art von Lachen, wie Männer unter sich es tun, wenn keiner mehr ganz nüchtern ist.
    
    "Tamed?" wiederholte Nils. "Du meinst, du hast sie unter Kontrolle?"
    
    Ich lächelte. Ich weiß nicht, ob es Lüge war, oder Stolz, oder einfach ein Test. "Komplett. Sie tut, was ich will."
    
    Und dann hörte ich ihre Stimme.
    
    Leise. Kratzig vom Schlaf. "Ach, ja?"
    
    Ich drehte den Kopf. Ihre Augen waren offen. Sie lag noch genauso da - Beine leicht angewinkelt, der Slip kaum verdeckt -, aber ihr Blick war direkt auf mich gerichtet.
    
    Nicht wütend. Nicht laut. Aber wach. Verletzt? Neugierig? Gereizt? Ich konnte es nicht genau sagen.
    
    Die Schweden erstarrten kurz - dann sagten sie nichts.
    
    Sie richtete sich langsam auf, glättete ihr Kleid ohne Hast. Ihre Beine blieben übereinander. Sie lehnte sich zurück und sah mich weiter an. Direkt. Fragend. Dann wandte sie sich an Erik: "Und? Hat er euch noch mehr über mich erzählt?"
    
    Sie stand langsam auf, beinahe würdevoll. Als hätte sie entschieden, sich zu behaupten. Nicht beleidigt - eher... neugierig auf den Moment.
    
    Ihr Kleid war verrutscht, das Haar unordentlich. Sie wirkte nicht wie jemand, der Kontrolle hat - und doch hatte sie plötzlich alles in der Hand. Ihre Stimme war ruhig, fast kühl:
    
    "Gibt's noch was zu trinken - oder war das schon euer ganzer Vorrat?"
    
    Die Schweden blickten einander kurz an. Nils grinste und zog eine kleine Metallflasche aus dem Rucksack. "Schwedischer Schnaps. Selbstgebrannt, ...
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