1. Liebe Diebe hällt man fest


    Datum: 18.10.2026, Kategorien: Romantisch

    ... setzten sie ab. Es war ein schäbiges altes Haus in dem Kathi und Ludmilla ein Zimmer bewohnten mit Gemeinschaftsbad und -Küche. Sicher nicht sehr schön, hier leben zu müssen.
    
    So wurde es zur Normalität, dass ich Kathi jeden Tag bei uns vorfand, wenn ich von der Arbeit heim kam und wir zusammen aßen. Ich wollte Ludmilla wieder sehen und so holten wir sie gemeinsam ab, wenn sie wieder spät Dienst hatte. Ich freute mich jedes mal wie ein kleiner Junge und Ludmilla schien es auch nicht unangenehm zu sein. Jedes mal küsste sie mich und ein Außenstehender hätte denken können, dass wir eine Familie wären.
    
    Der Sommer wurde immer wärmer, wir gingen auf den Hochsommer und die großen Ferien zu. Chris und ich hatten geplant, wieder mal das Holzhäuschen, das meine Eltern mir und meiner Schwester hinterlassen hatten in Norddeutschland zu nutzen. Also brauchten wir nur abstimmen, wann sie und ihre Familie das Haus nutzen wollten und wann wir unsere 3 Wochen Ruhe und Entspannung bekommen würden. Es liegt zwischen Hamburg und Bremen auf dem platten Land in einem Waldgebiet mit einer großen Wiese davor, durch die sich ein Bach windet und fröhlich in einen See gluckert, der sich in einer Senke gebildet hatte. In dem Idyll konnten man gut faulen und baden, man hatte kaum ein Handynetz und der nächste Bäcker war im nächsten Ort 3 Km entfernt.
    
    Die Besonderheit des Häuschens war, dass es aus soliden Holzbalken gezimmert von Schiffszimmerleuten um 1900 errichtet worden war, bevor es mein ...
    ... Urgroßvater von einem Werftbesitzer von der Weser kaufen konnte. Diesem Umstand des nautischen Hintergrundes war wohl auch zu verdanken, dass es nur 2 Schlafzimmer mit breiten Doppelstockbetten gab, dafür war im Laufe der Zeit Wasser- und Stromanschluss ans Netz hinzu gekommen, Ein enges Bad mit Dusche und eine Pantryküche, es war also Alles da, was man brauchte. Was nicht da war, brauchte man auch nicht.
    
    Eines Tages fand ich meine beiden im Wohnzimmer, Chris hatte ein blaues Auge und ein Pflaster auf der Augenbraue.
    
    "Du sollst dich doch nicht in der Schule prügeln", ermahnte ich ihn, weil ihm früher immer leicht die Gäule durchgegangen waren, gerade als uns seine Mutter verlassen hatte.
    
    "Ich konnte nicht anders, die Kerle aus der anderen Klasse haben Kathi als "Russenschlampe" bezeichnet und wollten ihr an die Wäsche."
    
    "Chris hat sich auf die Kerle gestürzt um mich zu verteidigen und daraus hat sich eine solide Schlägerei entwickelt. Er hat mich wie ein Löwe verteidigt. Aus dem Sekretariat haben wir dann ein Pflaster für seine Augenbraue geholt und sie haben Chris sogar für seinen Einsatz gelobt, weil es ja nicht angeht, dass sie mir an die Wäsche wollten."
    
    Kathi himmelte Chris nun um so mehr an und überzog sein Gesicht mit vielen kleinen Küssen. Er war ihr Held.
    
    Als es noch heißer wurde fand ich die beiden nicht im Wohnzimmer und auch nicht in Chris Zimmer, sondern zusammen in der großen Dusche. Sie seiften sich sehr zärtlich gegenseitig ab, wobei Chris ...
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