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Mission NEXUS-T
Datum: 21.10.2026, Kategorien: Romantisch
... Mart, der stets die ethischen Dimensionen der Mission in den Vordergrund gestellt hatte, fühlte sich zu diesen neuen, rätselhaften Zusammenhängen hingezogen. Damals, in Göteborg, hatte es Momente gegeben, in denen sie kurz davor war, sich ihm zu öffnen. Doch etwas in ihr hatte sie immer zurückgehalten. Es war nie Mart, der sie auf Abstand hielt, es war ihre Unfähigkeit, die Gefühle, die sie für ihn empfand, zuzulassen und auszudrücken. Nun, Jahre später, saßen sie in einem Raumschiff fest, weit von der Erde entfernt. Agnetha nahm einen tiefen Atemzug, ihre Hände ruhten auf der Lehne ihres Stuhls. Mart saß neben ihr, entspannt, doch mit einem leisen Ausdruck von Erwartung auf seinem Gesicht. Sie konnte die ungestellten Fragen in seinen Augen sehen, die Hoffnung, die dort immer noch lebendig war, obwohl sie ihm nie dazu Anlass gegeben hatte. "Mart..." Ihre Stimme war leise, beinahe zögerlich, aber sie zwang sich, weiterzusprechen. "Es gibt etwas, was ich dir schon vor langer Zeit hätte sagen sollen. Etwas, das ich all die Jahre zurückgehalten habe, weil... weil ich nie wusste, wie ich es ausdrücken soll." Mart hob den Kopf. Es war, als ob er ihre Worte nicht fassen konnte, als ob er nicht wagte, zu hoffen, dass das, was sie sagen wollte, das war, wonach er sich so lange sehnte. "In Göteborg... da war immer etwas zwischen uns." Ihre Hand glitt langsam zu seiner und nahm sie fest in ihre eigene. "Ich habe dich immer gemocht, Mart. Mehr als das. Ich habe es ...
... einfach nie zugelassen, dir das zu zeigen." Langsam lehnte sich Agnetha zu ihm hinüber, und ihre Lippen berührten sich in einem sanften, vorsichtigen Kuss. Er war nicht stürmisch oder leidenschaftliche, sondern ein Ausdruck all der unterdrückten Gefühle, die sie so lange in sich getragen hatte. Mart, überwältigt von dem Moment, zog Agnetha näher an sich und spürte, wie die jahrelange Distanz zwischen ihnen schmolz. Seine Hand legte sich sanft an ihre Wange, und er ließ seine Stirn gegen ihre sinken, als sie den Kuss beendeten. Agnetha lächelte zart, und ein Hauch von Erleichterung spiegelte sich in ihren Augen. Sie lehnte sich zurück, um ihn besser anzusehen, und Mart konnte die Zuneigung in ihrem Blick sehen, die sie jahrelang geschickt verborgen hielt. "Ich bin froh, dass du gewartet hast," sagte sie, ihre Stimme leise, aber aufrichtig. "Ich bin froh, dass du nie aufgegeben hast." Mart lachte leise, ein Klang voller Freude und Erleichterung. "Ich hätte nie aufgegeben, Agnetha. Nicht bei dir." Mart zog Agnetha in seine Arme, und sie ließ es geschehen. Die Wärme ihrer Körper verschmolz und sie wurde von den Röhren aufgegriffen. Vibrationen machten ein Ansteigen ihrer Energieflüsse unter dem Schiff spürbar. Es war nur ein Kuss, nicht mehr, aber seine Intensität schien von epischem Ausmaß. Die Darstellung der Sensoren für die Landeeinheit sprang auf Grün, der Fehlercode verlöschte. "Frost gelöst," flüsterte Mart leise. Die Erleichterung in Agnethas Gesicht ...