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Der Duft von Chlor und Lust
Datum: 27.10.2026, Kategorien: Cuckold
... ihr den Nacken hinauf. War das das Sonnenlicht - oder sie selbst? "Magst du mit zu meinem Platz kommen?", fragte er. "Ist schön schattig. Wir könnten noch ein bisschen quatschen." Britta zögerte. Nur eine Sekunde. Dann nickte sie. "Gerne." Sie drehte sich noch einmal um. Jens saß noch immer auf seinem Handtuch, die Sonnenbrille nun auf der Nase, unbewegt. Doch sie wusste, dass er sah, wie sie mit Lasse davonging. Ein Ziehen ging durch ihn. Seltsam süß-bitter. Eifersucht? Vielleicht. Oder einfach das Wissen, dass manches sich verändert. Und dass darin auch etwas Reizvolles liegt. Er legte sich zurück, schloss die Augen. Und stellte sich vor, wie Brittas Lächeln wohl gerade aussah. Britta saß mit Lasse im Schatten eines alten Baums, dessen Blätter im leichten Wind raschelten. Die Decke, die er ausgebreitet hatte, war warm vom Boden darunter, aber angenehm weich. Sie hatten beide einen Eistee in der Hand, und das Gespräch hatte längst die Oberflächlichkeit verlassen. Es war, als würden sie sich schon länger kennen. Lasse erzählte von seinen Reisen, seinen Träumen, von Nächten am Lagerfeuer und frühen Morgenläufen durch die noch stille Stadt. Britta lachte über seine Geschichten, neckte ihn, fragte nach, und bemerkte immer wieder, wie nah er bei ihr saß - wie seine Knie manchmal ihre Oberschenkel streiften, scheinbar zufällig, aber nicht ganz ohne Absicht. "Und du?" fragte er, sah sie mit diesem klaren, jungen Blick an, der keine Scham kannte. "Du wirkst, als hättest ...
... du auch Geschichten in dir." "Habe ich", sagte Britta, nahm einen Schluck. "Aber viele davon sind ... abgeschlossen. Oder zumindest ... eingefroren." "Manche Dinge kann man ja wieder auftauen", sagte Lasse leise und fuhr sich mit der Hand durch die dunklen Haare. Britta lachte nervös. "Du bist ganz schön direkt." "Du bist ganz schön schön." Ein Schweigen entstand, das knisterte - nicht unangenehm, eher wie ein Strom, der durch ihre Finger bis tief in den Bauch wanderte. Und er blieb nicht untätig. Seine Hand strich eine Strähne aus ihrem Gesicht, nur kurz, aber seine Finger berührten ihre Schläfe, verweilten einen Atemzug zu lange. Sie spürte die Gänsehaut an ihrem Arm, hörte ihr Herz, wie es in ihrer Brust zu klopfen begann, heftig und unkontrolliert. "Du bringst mich in Schwierigkeiten", flüsterte sie. "Ich? Wieso das?" Sie sah ihn an, zögerte. Dann sagte sie ehrlich: "Ich bin mit meinem Mann hier." Er hob leicht eine Augenbraue, dann lachte er - warm, unverblümt, als hätte er so etwas noch nie erlebt. "Und er lässt dich hier einfach sitzen?", fragte er neckisch. "Er hat mich ... na ja ... fast schon ermutigt." Lasse lachte erneut, dieses Mal tiefer. "Mutiger Mann." "Oder verrückt." "Oder beides." Er sah sie lange an. "Und was würde dieser mutige Mann sagen, wenn ich dich jetzt küsse?" Britta blickte auf ihre Hände. Eine ihrer Fingerkuppen berührte aus Versehen seinen Oberschenkel. Sie zog ihn nicht weg. "Ich weiß es nicht", flüsterte sie. "Aber ich glaube ... er ...