1. wWe ein besonderes Ereignis unser (Sex-)Leben veränderte.


    Datum: 31.10.2026, Kategorien: Romantisch

    ... losgeschickt. An der Hotelbar saßen mehrere Männer denn es war ein Mittwoch (Nein, dieses Mal kein Samstag). Ich musste mich ganz schön gedulden bis SIE kam.
    
    Aber WIE Sie kam. Ihr Aufzug damals auf dem Sportplatz war richtiggehend altbacken dagegen: Overknees mit Halterlosen, Minirock, weit geöffnete Bluse und eine Mähne wie ein Löwe. Professionelle wie es im Buche steht. Dumm geschaut habe ich wohl als SIE sich einen Platz an der anderen Ecke der Bar suchte und mich nicht kannte. Bei dem Aufzug dauerte es nicht lange bis sie anderen Männern auffiel und die geradezu anfingen zu balzen. Ein Getränk nach dem anderen stellte der Barkeeper vor sie hin bis er sich weit vorbeugte und ihr etwas ins Ohr flüsterte. SIE wurde puterrot im Gesicht und schüttelte energisch den Kopf. Wie SIE mir später erklärte hatte er ihr zugeraunt, es handele sich um eine gut bürgerliche Bar in der Professionelle nicht geduldet würden.
    
    Kurz darauf bekam ich eine SMS (auch bei uns haben inzwischen Handys Einzug gehalten) ob ich ihr keinen Sekt ausgeben wolle. Befohlen, getan und SIE hatte meinen Sekt vor sich stehen. Das hatte dann die Folge das auch ich für SIE interessant wurde und SIE über die Bar hinweg mit mir flirtete. Kurz und Gut nach einiger Zeit wechselte ich den Platz und für andere hatte es den Anschein das SIE da gerade ihr Geschäft abschließen würde. Nach kurzer Zeit standen wir auf und verschwanden in "meinem" Zimmer. Wir konnten uns vor Lachen kaum auf den Beinen halten und fielen ...
    ... aufs Bett. Dort konnten wir uns aber gut beschäftigen und schon bald stieß das Kopfteil unseres Bettes gegen die Wand.
    
    So laut das uns am Morgen im Frühstücksraum einige böse aber auch einige interessierte Blicke folgten. Das also waren die die sich erst am Abend getroffen und dann in der Nacht für Unterhaltung gesorgt hatten. Auch bis zum Personal waren unsere Untaten vorgedrungen und es kostete uns einige Mühe, hier etwas klar zu stellen.
    
    Seit diesem Erlebnis machen wir das immer so. Durch unseren Sohn der beruflich viel unterwegs ist kennen wir einige Hotels in denen gern und vorzugsweise Geschäftsreisende unterwegs sind. Wir checken nur noch getrennt ein und "lernen uns erst am Abend kennen". Da SIE sehr gute Beziehungen zur Krankenhausapotheke pflegt gibt es häufig auch etwas Unterstützung in Pillenform. Zwar benötige ich die eigentlich nicht, aber etwas Hilfe für die 2. und 3. Runde nimmt man doch gern an, oder? Frei nach dem Motto "früher waren alle Glieder gelenkig nur eine war steif, heute ist es genau anderherum."
    
    Rundherum könnten wir eigentlich glücklich und zufrieden sein. Sind wir auch außer zur Zeit. Sie liegt derzeit im Krankenhaus. Da ja Pflegepersonal häufig schlauer ist als die Ärzte wollte SIE es nicht wahr haben, als bei ihr eine Blinddarmreizung diagnostiziert wurde. Als SIE es endlich einsah war es dann der Arzt der "heute Dienst hat und von dem ich mich bestimmt nicht operieren lasse." Bis es zum Blinddarmdurchbruch kam und SIE nicht anders ...