1. wWe ein besonderes Ereignis unser (Sex-)Leben veränderte.


    Datum: 31.10.2026, Kategorien: Romantisch

    ... unerfreuliches erlebt hatte und nicht unbedingt zufrieden und glücklich wirkte. Wie weiß ich nicht mehr, aber irgendwie kamen wir ins Gespräch. Und dabei erfuhr ich, dass ihr vorausgegangener Tag wohl nicht so glücklich verlaufen war wie meiner. Sie hatte in der fernen Stadt eine Ausbildung zur examinierten Krankenschwester begonnen und am Tag vorher hatte man ihr, trotz eines zu erwartenden Abschlusses besser als 2, eröffnet, man könne ihr wegen des angespannten Stellenplanes und weil eine Übernahme des Krankenhauses anstand, nur ein Übernahmeangebot für eine halbe Stelle machen. Halbe Stelle mit dem Lebenshaltungskosten in einer Großstadt, einfach unmöglich.
    
    Als sie dann am späten Nachmittag noch die Nachricht erreichte Ihr Vater sei mit Verdacht auf Schlaganfall ins Krankenhaus eingeliefert worden, war es zu einem Tag geworden den sie gern aus dem Kalender gestrichen hätte.
    
    Es muss instinktiv gewesen sein, aber ich versuchte die Unterhaltung aufrecht zu erhalten. Um Sie (und auch mich) etwas wach zu halten oder weil ich keine Gelegenheit auslassen wollte sie anschauen zu können? Oder war es, weil mich dieses Gesicht an irgendetwas erinnerte ich aber nicht wusste wohin ich es stecken sollte? Selten, eigentlich nie, habe ich eine Person so gern angesehen wie Sie damals. Und dem ist jetzt auch noch so.
    
    Kurz bevor wir an unserem Zielbahnhof ankamen fragte Sie dann plötzlich "Du, Petar, wo fahren denn zur Zeit die Busse nach xxxx (ihrem Heimatort) ab, der ...
    ... Bahnhofsvorplatz wird ja umgebaut?" Wie, was war das denn? Sie kannte meinen Vornamen? War ich etwa bei "Versteckte Kamera"? Zuerst konnte ich gar nicht reagieren aber dann fiel mir ein, dass mein Auto ja am Bahnhof parkte und ich bot ihr an, sie nach Haus zu fahren.
    
    Ungläubig lehnte Sie zuerst ab, ließ sich aber, für den Fall das in absehbarer Zeit kein Bus fahren würde, doch noch überreden. Und ich hatte Glück denn der nächste Bus sollte erst in über einer Stunde abfahren. Also ab in meinen Käfer und los. Sie wurde immer hibbeliger je näher wir ihrem Heimatort kamen. Ihr Heimatort liegt (immer noch) in einem leichten Tal und als wir den Berg hinab fuhren, konnte man auf den Hof (Ihre Eltern hatten einen Bauernhof) schauen. Als sie dann dort mehrere Autos sah, liefen ihr schlagartig die Tränen die Wangen runter denn sie befürchtete wohl das Schlimmste für ihren Vater. Kurz entschlossen fuhr ich weiter bis zu einem ca 1,5 Kilometer entfernten Waldrand. Dort versuchte ich SIE erst einmal zu beruhigen und ihr gut zuzureden um ihr etwas die Angst vor dem Nachhausekommen zu nehmen. Wie sich später herausstellte zurecht denn die vielen Autos standen dort aus einem anderen Grund als sie es befürchtet hatte - es waren Freunde und Bekannte die ihre Hilfe bei der anstehenden Erntearbeit anbieten wollten. Es waren aber auch Autos der Stadtverwaltung dabei denn man wollte ihrem Vater ein Angebot für eine 6 Hektar große Wiese machen um neue Bauplätze erschließen zu können. Bei diesem Trösten nahm ...
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