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Die Villa in Spanien - Kapitel 06
Datum: 12.03.2021, Kategorien: Gruppensex
... vergangenen Erlebnisse erneut zusammen. Jede einzelne für sich zeugt von der unbeschwerten guten, alten Zeit. Und erneut entsteht diese versunkene Welt vor ihren Augen, sie tauchen ein in die Vergangenheit und beginnen darin zu ertrinken. Man schwärmt von den Partys, von ihrem ersten gemeinsamen Urlaub, man lacht über die Scherze zu ihren Hochzeiten, erschafft noch einmal die Geburten ihrer Kinder. Doch das letzte, wichtige Erlebnis der Vier zusammen, das bis hierher nachwirkt, umschiffen sie alle. Sven ist es dann, der die Katze aus dem Sack lässt, das verbotene anspricht. Es ist von ihm nicht geplant gewesen, oder mit irgendeinem Hintergedanken behaftet. Ihm erscheint es gerade wichtig zu sein. Er ahnt, dass das der eigentliche Grund ist, der sie hier zusammengeführt hat. Keiner hat danach auch nur ein Wort darüber fallen lassen, jeder hat für sich allein geschwiegen und es auf seine Weise versucht zu bearbeiten, zu einem wirklichen Abschluss ist es nie gekommen. Nie wurde geklärt, wie sie dazu zueinanderstehen, es hat fast seine Ehe zerstört oder könnte es noch. Das Verhältnis zu Sahra und Peter wurde nie wieder so innig, nie wieder gab es eine gemeinsame Party mehr zu viert. Erst hier sind sie wieder zusammengekommen und das ist ein Zeichen. Sven„Ich möchte ungern die Stimmung zerstören, aber ich habe das Gefühl, dass wir hier alle um ein Thema herumschiffen, ohne es anzusprechen. Wir alle vermeiden es schon seit Jahren darüber zu reden, auch heute, auch jetzt ...
... noch, kein einziges Wort darüber. Zum ersten Mal seit 5 Jahren sitzen wir vier wieder zusammen und keiner möchte über diesen Abend reden. Ist euch das schon mal aufgefallen? Mir schon und ich habe irgendwie das Gefühl, dass das nicht darüber reden, uns 5 Jahre getrennt hat." Da ist es, Sahra ist froh, dass Sven das gerade anspricht. Im Grunde genommen ist dieser Urlaub die direkte Folge dieser Party. Ja sie hat es gewusst und ja, sie haben nie darüber geredet. Viele Nächte vor diesem Urlaub hat sie darüber wachgelegen und gegrübelt. Sven ist es nun, der es ausspricht und damit schwimmt er auf ihrer Welle. Im ersten Augenblick ist Katja wütend über Svens Worte. Sie wollte nie wieder über diesen Abend nachdenken wollen, geschweige denn darüber reden. Und nun das, die ganze gelöste, gelassene Stimmung ist weg, wie weggeblasen. Die Schatten der Vergangenheit legen sich über ihr Herz. Sie spürt, wie es in ihr beginnt zu hämmern, dagegen wehren kann sie sich nicht. Auch verhindert der Alkohol, dass sie über seine Worte nachzudenken beginnt. Er könnte damit recht haben und das gefällt ihr nicht. Es gefällt ihr nicht, dass sie es selbst nicht so gesehen hat. Warum nur? Wie von seinem Schleier befreit, strömen ihre Gedanken auf sie ein. Von Sekunde zu Sekunde wird es in ihr klarer, dass er mit seinen Worten wohl recht haben könnte. All ihr Leid, all ihre Verzweiflung, alles in ihr wird dadurch zu einem Bild, keine Versatzstücke mehr, keine reininterpretierten Gründe, keine ...