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Ein ungeplantes Wochenende
Datum: 02.05.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,
Der Morgen Hannes war genervt. Wie jeden Morgen dieser Woche war er noch etwas verschlafen in den kleinen Frühstücksraum gekommen um in Ruhe seinen Kaffee zu trinken und eine Kleinigkeit zu essen. Doch heute war alles anders. Es war Samstag und auf einmal war der kleine Raum vollgestopft mit anderen Hotelgästen. Dementsprechend hoch war der Lautstärkepegel und die Hektik im Raum. Keine Spur der Ruhe der vergangenen Woche als er und sein Kollege fast für sich allein waren. Er ergatterte den letzten freien Tisch und versuchte seine Umgebung auszublenden. Was ihm aber eher schlecht gelang. Das Klappern der Teller und die Gespräche an den anderen Tischen dröhnte überlaut in seinen Ohren. Auf seinen Kaffee starrend rekapitulierte Hannes die vergangene Woche. Die ersten Tage war alles glatt gelaufen, fast schon zu glatt. Zusammen mit seinem Kollegen Gregor sollte er bei einem hier ansässigen Kunden die große Fünfjahreswartung durchführen. Sie hatten fast alles geschafft und machten bereits Pläne für das Wochenende. Hannes wollte zum Derby ins Stadion und Gregor freute sich auf den Geburtstag seines Sohnes. Doch es kam anders. Am Freitagmorgen ging schief, was schiefgehen konnte. Einer der Hauptantriebe lief heiß und die Steuerungselektronik brannte durch. Es blieb ihnen nichts anderes übrig, als einen Ersatzmotor zu bestellen und auf die Lieferung am Montag zu warten. Zwar konnte Hannes bei seinem Chef aushandeln, dass nur ein Kollege übers Wochenende bleiben musste. Die ...
... Arbeit war am Montag gut alleine zu bewältigen. Die Heimfahrt hatte er dann Gregor überlassen, der ja zu seinem kleinen Sohn wollte. "Familie geht vor." Damit hatte er es lapidar abgetan und war hier geblieben. Jetzt im hektischen Getümmel des Frühstücksraumes bereute er fast seine Entscheidung. Zumal er keine Idee hatte, was er hier das ganze Wochenende machen sollte. Vermutlich würde er sich irgendeine Sportbar suchen, um sich zumindest das Derby anzuschauen. Obwohl, so richtig Lust hatte er dazu auch nicht. Es blieb ihm also nur, weiter missmutig in seinen Kaffee zu starren und zu versuchen den Trubel um ihn herum zu ignorieren. "Nanu Herr Schreiber, sie sind noch hier?" wurde er auf einmal angesprochen. "Wollten sie nicht schon längst zu Hause sein?" Hannes hob den Kopf, vor ihm stand Frau Ziegler, Rezeptionistin und Bedienung in Personalunion, und lächelte ihn an. Normalerweise wirkte Frau Zieglers Lächeln ansteckend, nur heute wollte das nicht funktionieren. Er versuchte es trotzdem. Wie erwartet gelang das eher schlecht. "Ja leider. Ich muss bis Montag auf ein Ersatzteil warten und sitze deshalb hier fest." klagte er ihr sein Leid. "Na da haben sie ja Zeit die Stadt zu erkunden." versuchte Frau Ziegler ihn immer noch lächelnd aufzumuntern. "Die Stadt anschauen? Hier gibt´s doch nix interessantes zu sehen." Hannes Laune wurde nicht besser. "Ach was, so einiges haben wir hier schon zu bieten. Und wenn Sie wollen, könnte ich Ihnen die Stadt zeigen. Ich bin nämlich in ...