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Das Internat
Datum: 03.07.2021, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,
... atme noch einmal tief durch und beginne den Unterricht. „Guten Morgen, die Damen. Ich hoffe, ihr seid alle gut ausgeschlafen und aufmerksam, dass ihr den Unterricht auch gut folgen könnt. Wir werden uns in diesem Semester mit dem Interagieren zwischen und mit den Geschlechtern auf sexuelle Art und Weise widmen." Kichern. „Dies ist ein wichtiger Bestandteil des Biologieunterrichts und in diesem Internat wohl einzigartig auf der Welt, so dass ihr insbesondere auf diesem Gebiet einen wichtigen Wissensvorsprung gewinnen könnt. Ich erwarte also, dass ihr nicht nur hier aufmerksam seid, sondern auch in Übungen und Heimarbeiten möglichst auch eure praktischen Fähigkeiten verbessert. Wir werden hier ganzheitlich ausbilden und in dieser Beziehung mit Sicherheit nicht schüchtern reagieren, wenn jemand zum Beispiel das Wort... Penis ausspricht." Großes Gelächter. „Nun, meine Damen, um einen Einstieg zu gewinnen, werden wir einmal alle einen Zettel herausnehmen, diesen in acht Teile unterteilen und dann schreibt jede auf ihren Zettel eine mögliche sexuelle Interaktion zwischen zwei Menschen... oder an sich alleine. Denn auch eine Interaktion mit seinem eigenen Körper kann von sexueller Art sein. Diese Zettel sammeln wir ein und bringen sie hier zu mir. Wir werden dann jeden einzelnen Zettel besprechen und, wo sinnvoll und möglich, mit einem Beispiel ergänzen. Fangt bitte an und sammelt dann die Zettel in diesem leeren Kreidekasten." Die Mädchen fangen an geschäftig Zettel ...
... zu teilen. Die meisten scheinen nicht viel Schamempfinden zu haben, bei einzelnen kann ich aber eine gewisse Röte im Gesicht entdecken. Nun, sie werden es schon schaffen, dem ganzen offener gegenüber zu treten. Und... „Michelle, träume nicht. Du musst schon mitarbeiten." Sie schaut mich seit Unterrichtsbeginn mit dem Gesicht auf ihre Hände gestützt verträumt an. „Ja... Herr Scharting." Dann fängt sie an wie die anderen den Zettel zu unterteilen. Ich drehe mich zur Tafel um und öffne sie, um dort die Ergebnisse der Befragung zu notieren. Ein riesiger Penis in Kreide prangt dort auf der Tafel, sofort erklingt ein vielstimmiges Auflachen. Anscheinend ist diese Unart auch bei Schülerinnen ausgeprägt. Ich drehe mich nicht zu den Mädchen um. „Welche der Damen hat dieses abstrakte Kunstwerk erstellt?" Es ist augenblicklich ruhig. Dann, nach quälenden zwei Minuten, höre ich einen Stuhl rutschen und wie ein Mädchen aufsteht. Leise höre ich ein: „Ich war es, Verena." Ich drehe mich um und schaue ihr direkt in die Augen. „Ich werde deine künstlerische Ader Frau Zinsel melden, sie wird dich im Kunstunterricht sicher fördern. Ich habe gehört, sie sucht noch ein Aktmodell. Leider entspricht die Darstellung wirklich nur entfernt der Wirklichkeit und ist hier im Biologieunterricht leider unangebracht. Du reinigst jetzt die Tafel und dann stellst du dich bitte da zwei Meter neben dem Lehrerpult auf. Du wirst uns als Anschauungsobjekt dienen." Sie wird rot, geht schnell nach vorne ...