1. Das Internat


    Datum: 03.07.2021, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,

    ... gehe auf direktem Weg zur Wendeltreppe, die mich in die Räume des Prinzipals bringen.
    
    Schritt für Schritt gehe ich die Wendeltreppe nach oben, gelange in den Flur und stehe wieder vor der großen Doppeltür. Soll ich anklopfen? Ich horche, kann aber natürlich nichts durch die schweren Türen hören. Meine Hand legt sich auf den Griff, ich drücke die Tür einen Spalt auf. Ich kann den Raum dahinter kaum erkennen, im Gegensatz zum ersten Mal sind nur einige wenige Kerzen an.
    
    Der Prinzipal schein nicht da zu sein. Ich schiebe mich in den Raum, schließe die Tür hinter mir. Linker Hand liegen ein paar Kerzen unter einem der Leuchter, ich nehme eine und zünde sie an. So langsam gewöhnt sich mein Auge an das schwache Licht. Es hat sich nicht viel verändert, es scheint, ich muss selbst auf die Suche gehen. Fragen werde ich hier niemanden können. Interessiert gehe ich langsam an der Wand entlang, in dem die alten Bücher nebeneinandergedrängt stehen.
    
    Warum sind in Filmen die Bücherregale eigentlich immer gefüllt? Damit der Protagonist auch garantiert die Stelle findet, an der das entscheidende Buch fehlt? Nun, hier jedenfalls gibt es durchaus leere Enden oder auch halb gefüllte Regale, deren Ende mit einer Buchstütze gehalten werden. Ich lese die Buchtitel. So ich sie überhaupt verstehe. Es gibt Enzyklopädien, Grimoires, allerlei okkulte Werke. Entweder ist der Prinzipal nicht mehr ganz dicht oder er sammelt einfach obskure Werke.
    
    In einem Abschnitt scheint es um ...
    ... Sexualmagie und Beschwörung von Gehilfen, Dämonen für die sexuelle Erfüllung zu gehen. Dort stehen die Bücher auch nicht ganz so eng und es ist zu vermuten, dass die Bücher etwas zusammengeschoben wurden, dass sie eine Lücke kaschieren. Sollte hier das Buch von Hausmeister Wii gestanden haben? Aber er soll es doch zurückgebracht haben.
    
    Auf gerate Wohl ziehe ich einen der alten Schinken heraus und gehe zu dem Lesepult. Dort lege ich es drauf, zünde mit meiner Kerze die Leuchter für das Lesepult an und blättere das Buch auf. Wie in einem schlechten Film springen mich okkulte Symbole an und dicht beschriebene Schriftzeichen, die ich nicht kenne, füllen den Platz zwischen Zeichnungen, die Dämonen, Pentagramme und andere gruselige Szenen darstellen.
    
    Langsam blättere ich eine Seite nach der anderen um. Lesen kann ich nichts, doch ziehen mich die Zeichen langsam in das Buch hinein. In meinem Kopf bilden sich langsam verschiedene Bilder von Opferszenen, bei denen junge Frauen auf einem dunklen Altar von einer dämonischen Gestallt mit Hörnern und Hufen missbraucht wird. Schreie und wildes Stöhnen schallt durch meinen Kopf, ich werde hineingezogen in diese Szene.
    
    Unfreiwillig reagiere ich, kann nichts dagegen tun, wie mein Penis immer steifer und größer wird. Quasi automatisch öffne ich meine Hose und befreie ihn aus seinem Versteck. Gebannt blättere ich weiter, weitere Bilder formen sich in meinem Kopf. Orgien von lüsternen Ausschweifungen überschwemmen meinen Kopf. Ich halte mich ...
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