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Das Internat
Datum: 03.07.2021, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,
... noch mit der Peitsche meinen Rücken. Michelles und meine Augen treffen sich, sie schaut mich aus tränenden Augen an, vor meinen bildet sich ebenfalls ein Schimmer. Und ich werde wütend. Was geschieht hier? Und das Schlimmste, ich kann nichts machen. Immer wieder ramme ich jetzt meinen Schwanz in Michelle hinein, frustriert, dass er überhaupt bei so einer Situation steif ist. Sibille hob wieder ihren unheimlichen Choral an, die Frauen in dem Raum stimmten mit ein. Uns begann eine Art Nebel zu umschließen, als ob wir in unserer eigenen Welt wären. Wir fokussierten uns aufeinander, ich nehme jede Bewegung von ihr wahr, jedes Zittern ihrer Lippe, den Schweißtropfen, der von meinem Kinn auf ihre Brust hinunter tropft. Dann bemerke ich das Beben. Ist es Michelle oder bin ich es, der ihren Körper zum Vibrieren bringt, mein Körper ebenfalls zittern tut. Ein vielstimmiges Stöhnen begleitet uns, als wir unseren Orgasmus haben. Doch es ist kein Genuss. Es schmerzt, höllisch, und auch Michelle hat -- welch Wunder -- nicht ihre Freude dran. Es ist falsch. Es ist alles so falsch. Ich werde von Hannah zurück gerissen, doch irgendwas scheint nicht zu stimmen. Die gefühlte Dunkelheit weicht zurück, Sibille beugt sich über Michelle. „Da... da ist kein Sperma..." Sibille schaut perplex in die Menge der Frauen. Ich zucke in Gedanken entschuldigend mit den Schultern. Die Bestien im Zimmer vom Prinzipal hatten mich einfach bis auf den letzten Tropfen ausgesaugt. Mein Körper liegt auf ...
... dem von Michelle, sie atmet schwer, ich versuche es ihr etwas angenehmer zu machen. Sibille steht immer noch da, geschockt, als Hannah los schrie. „Nicht mal das bekommst du hin, du dämliche Schlampe!" Aus den Augenwinkeln kann ich die nackte Hannah mit ihrem zeichenübersäten Körper sehen, wie sie plötzlich hinter Sibille steht und ihr die Kapuze herunterreißt. Sie greift in ihr Haar, zieht Sibilles Kopf nach hinten und schaut ihr so in die Augen. „Nicht einmal eine lächerliche Beschwörung! Aber ich lasse mir diese Chance nicht von dir verderben! All dem hier endlich Raum zu geben! Endlich die Prophezeiung zu erfüllen, dem ganzen hier seinem Sinn zu führen. Du hättest alles haben können, alles! Aber du bist schwach. Unser Herr, unser Inkubus hätte dich benutzt und weggeschmissen. So aber, so ist meine Chance gekommen." Irgendwas blitzt hinter dem Rücken von Sibille und ich kann einen alten, mit Ornamenten übersäten Dolch in Hannahs Händen sehen. Ich will eingreifen, ihr zurufen, sie soll keinen Quatsch machen. Aber meine trockene Kehle bringt nur leises Krächzen über die Lippen. Hannah schiebt den Dolch unter Sibilles Kleid und schlitzt es in einem Zug auf, die Klinge muss extrem scharf sein. Sibille stöhnt vor Schmerz auf, da der Dolch einen kleinen roten, blutenden Schnitt über ihren Rücken zieht. Das Kleid rutscht ohne weiteren Widerstand von Sibilles Körper auf den Boden. „Schwestern! Jetzt ist unsere Zeit gekommen, meine Rache wird die Eure sein, für alles, was ...