1. Die Babysitterin


    Datum: 30.07.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... vorigen Kuss, noch immer in meinem Mund war, stand ich auf und ging hinauf. Ich überfiel sie in der Dusche.
    
    *~*~*~*
    
    Enthüllungen
    
    Weihnachten nahte und obgleich wir darüber nicht explizit sprachen, war uns beiden doch klar, dass Lene die Feiertage überwiegend bei mir verbringen würde. Diese Feststellung machte auch Lenes Mutter, was ihr wohl einige (durchaus verständliche) Sorgen bereitete. Schließlich war ihre Tochter plötzlich zu einem viel älteren Kerl gezogen, der schon ein Kind hatte und in einen unklaren Beziehungsstatus aufwies.
    
    Es war Montag und wie immer arbeitete ich vormittags im Homeoffice. Lene war beim Friseur. Es klingelte. Lenes Mutter stand an der Tür, mit grimmigem Gesicht und ungefähr dem Ausdruck „Hände weg von meiner Tochter".
    
    „Hallo Kerstin!", grüßte ich sie ängstlich. „Wir haben da etwas zu besprechen", erklärte sie kalt.
    
    Ich ließ sie herein. Wir setzten uns im Wohnzimmer hin, Mineralwasser und Kaffee lehnte sie ab. Sie holte zuerst tief Luft, so als ob sie sich beruhigen wollte. Sie schien viel Ärger und Wut in sich zu tragen. Erst jetzt bemerkte ich, wie sehr Lene die Gesichtszüge ihrer Mutter geerbt hatte. Sie waren sich sehr ähnlich.
    
    „Es liegt mir fern, mich in irgendeiner Weise in das Liebesleben meiner Tochter einzumischen. Sie ist volljährig, sie kann tun und lassen, was sie will. Doch möchte ich vermeiden, dass sie leidet oder ihr Schaden zugefügt wird. Du kannst dir ja denken, dass man solch eine plötzliche Änderung in ...
    ... ihrem jungen Leben kritisch betrachtet. Selbst wenn sie mit einem ungefähr Gleichaltrigen zusammengezogen wäre, hätten bei mir die Alarmglocken geschlagen. So aber..."
    
    Sie schüttelte den Kopf, als ob sie die Beziehung ihrer Tochter nicht wahrhaben wollte.
    
    „Wie gesagt, ich will mich nicht einmischen, aber du sollst wissen, welchen Hintergrund sie hat und welche Lasten sie trägt."
    
    Sie holte tief Luft.
    
    „Also, du weißt ja bestimmt, dass sie ihren Vater verloren hat, als sie fünf war. Sie standen sich sehr nahe. Es war ein Autounfall, ein plötzlicher Verlust. Monatelang besuchte sie einen Kinderpsychologen, fast hatte ihre Einschulung verschoben werden müssen. Es sah zuerst danach aus, dass die Wunden ihrer kleinen Seele geheilt wurden. Sie war ein wunderbar nettes Kind, konnte mit jedem gut auskommen. Nur erwachsenen Männern ging sie eher aus dem Weg, aber das konnte man verstehen.
    
    Als sie 13 war und sich zu einer Frau entwickelte, kam es zu ernsthaften gynäkologischen Komplikationen. Ich will nicht ins Detail gehen, aber nach mehreren Operationen mussten wir akzeptieren, dass sie keine Kinder wird bekommen können. Verstehst du das? Die Essenz einer Frau, was sie wirklich ausmacht, das kann sie nicht, wird sie niemals können. Gleich am Anfang der Pubertät solch ein Schicksalsschlag!"
    
    Kerstin musste schluchzen und sich etwas sammeln. Ich reichte ihr ein Taschentuch und diesmal akzeptierte sie auch ein Glas Wasser.
    
    „Diese Hiobsbotschaft warf sie psychisch zurück. ...
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