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Die Babysitterin
Datum: 30.07.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... Sie verwandelte sich wieder in jenes kleine Mädchen, das sie war, bevor sie ihren Vater verloren hat. Sie wurde in drastischem Maße infantil. Ich rannte mit ihr natürlich zu Fachleuten. Wir haben alle nennenswerten Psychologen und Psychiater im Umkreis von 200 km abgeklappert. Es half nicht viel, aber zumindest hatte sie Gefallen daran. Ach ja, habe ich schon erwähnt, dass sie einen IQ von über 130 hat? Sie machte sich einen Spaß daraus, psychologische Fachbücher zu lesen, um bei jedem neuen Psychologen die Tests absichtlich falsch oder irreführend auszufüllen. Die mussten ihre Standardfragebögen in die Tonne werfen und individuell hochkomplexe Kataloge erstellen, die schummelsicher waren -- mehr oder weniger. Fortschritte machte sie nicht, zumindest keine, die als solche galten. In ihrer Rückkehr zur Infantilität hatte sie plötzlich keine Angst mehr vor erwachsenen Männern. Ganz im Gegenteil, sie machte sich immer mehr an sie ran. Im Gymnasium nahm dies erschreckende Züge an. Zweimal mussten Lehrer mehr oder weniger freiwillig gehen und einmal war es das Beste, wenn sie die Schule wechselte. Wir konnten nie ganz aufklären, was vorgefallen war. Nur so viel für dich: Es waren nicht die Lehrer, die sich an sie herangemacht haben. Die waren selbst in höchstem Maße erschrocken und verunsichert, wie draufgängerisch und intelligent sie von einem jungen Mädchen eingefädelt wurden." Für einen kurzen Moment hielt sie inne und schaute aus dem Fenster. Sie war nicht mehr so ...
... wütend. „Elektrakomplex wird es genannt. Wobei ihr einige Psychologen auch Nymphomanie bescheinigten." Ich musste schmunzeln. „Das ist nicht zum Lachen. Denk ja nicht, dass es lediglich bedeutet, dass sie immer Sex will. Es könnte gut sein, dass sie zwar immer Befriedigung sucht, diese aber nie bekommt. Wie eine Sucht, nur dann würde sie bei dir keinen Halt machen." Auf meine Reaktion wartend schaute sie mich an. Sie schien gesagt zu haben, was sie sagen wollte. „Warum habe ich das Gefühl, dass du sie mir ausreden willst?" Diese Frage verblüffte sie und sie stotterte nur herum. „Du kannst es ihr weder verbieten noch ausreden, also versuchst du es bei mir? Du präsentierst sie als Psycho und hoffst, dass mir die Lust vergeht?" Ich war schroff und gab ihr eine verbale Ohrfeige. Diese zeigte jedoch Wirkung, denn sie nahm etwas zurück. „Nein, das war wirklich nicht meine Absicht. Ich wollte dir nur zeigen, was hinter der Kulisse steckt." Dann wischte sie sich die Tränen. Diese Unterhaltung beanspruchte sie emotional sehr und dafür hatte ich Verständnis. Einer Mutter, die sich um ihre Tochter sorgte, konnte man das nicht übel nehmen. „Danke", sagte ich nur. Sie wartete. Vielleicht auf eine Reaktion, eine Bestürzung oder Überraschung. Diese Rückmeldung gab ich ihr aber nicht, denn es ging sie nichts an, ob und was mir Lene bereits anvertraut hatte. Offensichtlich gefiel ihr meine nonverbale Antwort, denn nach zwei Minuten des Schweigens fuhr sie ...