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Die Babysitterin
Datum: 30.07.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... sah ihr an, dass sie am liebsten losgeheult hätte, doch sie hatte sofort eine Maske an. Sie wollte sich selbst schützen und das konnte sie am besten, wenn sie ihre Gefühle nicht länger vollständig preisgab. Am darauffolgenden Tag half ich ihr, ihre Sachen zurückzubringen. Zum Abschied fiel kein Kuss. Der tatsächliche Auszug meiner Ex drei Tage später ging viel glatter über die Bühne als befürchtet. Sie mochte zwar einige schlechte Eigenschaften haben, aber sie war sehr großzügig. Wir mussten nicht über Stühle, Teller oder Löffel diskutieren. Sie nahm nur ihre ganz persönlichen Sachen wie Kleidung, Bücher, Unterlagen und Sportausrüstung mit. Alles andere blieb. Meine Stimmung war bedrückt, denn eine Lebensphase musste abgeschlossen werden. Auch wenn Rebekkas Weggang aus meinem Leben insgesamt eher positiv war, hinterließ sie ein kleines Stück Leere. Dies versuchte ich zu füllen, indem ich einige Möbelstücke neu platzierte und Dekorationen wie Bilder verlegte oder gleich in den Müll schmiss. Die Leere blieb. War diese durch Rebekka verursacht oder durch Lene? Mir kamen Zweifel -- erhebliche Zweifel -- an meiner Entscheidung. Doch bevor ich mich über meine nächsten Schritte entscheiden konnte, traf kurz vor Mitternacht eine Nachricht von Lene ein. „Du fehlst mir." Nicht mehr, nicht weniger. Keine Vorwürfe, kein Heulen. Einfach nur das, was sie empfand. „Komm rüber, meine Süße." Keine fünf Minuten später klopfte es an meiner ...
... Tür... *~*~*~* Nochmal von vorne -- oder was braucht die kleine Lene? Lene musste die ungefähr 600 Meter im Spring gelaufen sein. Als ich die Tür öffnete, rang sie nach Luft, doch als sich unsere Blicke trafen, erstarrte sie -- bis ich sie umarmte. Sie hüpfte mir nicht in den Schoß, sondern bohrte sich in mein Arme. Ihre Augen waren ausgeweint, sie hatte keine Schminke an und war in schlabbrige Klamotten gekleidet. Ein Häufchen Elend. Déjà-vu? Oh ja, zwei Monate zuvor hatten wir ein ähnliches Erlebnis. Ich führte sie in die Küche. Dieses Mal aber lieblicher Rotwein statt Tee. Wir tranken fast ein ganzes Glas aus, ohne etwas zu sagen. Das Problem war nicht, dass wir nichts mitzuteilen hatten, sondern dass wir zu viel mitzuteilen hatten und nicht wussten, wo wir anfangen sollten. Ich machte den Aufschlag und versuchte noch einmal den Grund für die Pause der letzten Tage zu erklären. „Ich finde es unheimlich anziehend, wie du bist, wie du spielst, deine vielen Gesichter, deine fantasievolle Kreativität. Du bist süß und du bist sexy. Ich kann tatsächlich keine Eigenschaft finden, die mir an dir nicht gefällt." „Aber?", fragte sie ängstlich mit einem erzwungenen Lächeln. „Zwei Dinge. Ich glaube, es sind zwei Dinge, die ich klären möchte." Ich nippte kurz am Glas. „Da oben schläft eine kleine Person, für die ich da sein muss. Ich sage keineswegs, dass sie die wichtigste ist und du kommst erst danach. Zwei Menschen auf diese Weise zu vergleichen kann man nicht. Es geht also ...