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Die Babysitterin
Datum: 30.07.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... danebenging. Natürlich hätte Lene selbst essen und trinken können. Aber sie brauchte diese Verwöhnung als Balsam für ihre Seele. Mit jedem Bissen und mit jedem Schluck war ihr anzusehen, dass das Leben in sie zurückkehrte. Als wir fertig waren, umarmte sie mich. Fest und langanhaltend. Gefolgt von einem innigen Kuss und einem Bekenntnis. „Ich dachte, ich wäre für solche Fälle gewappnet. Ich habe schon ein paar Mal meinen Zustand erklären müssen, es klappte ganz gut, ich fühlte mich nicht schlecht dabei. Das Gestrige haute mich einfach um, obwohl das nicht hätte passieren sollen. Da brach mein sorgsam aufgebautes Gerüst zusammen. Ich fühlte mich so abgrundtief traurig." „Es ist doch okay, auch mal traurig zu sein." „Ja, aber es war zu viel. Dass ich so unfähig war, mich zu wehren, dass ich mich habe so fertigmachen lassen. Das macht mich stinksauer und dazu kommt dann auch... was wir ja schon wissen. Ich fühle mich in einem tiefen, schwarzen Loch. Und schon wieder muss ich daran herumkauen. Weißt du, ich will mich nicht jedes Mal damit auseinandersetzen müssen. Es ist doch Fakt, ich kann es nicht ändern. Doch immer, wenn ich überlege, dass ich kein Kind haben kann, dass ich nicht Mama genannt werden kann..." Den Satz beendete sie nicht, sondern machte nur ein bekümmertes Gesicht. Daraufhin fiel mir etwas ein. Ein flüchtiger Gedanke, der mir nicht zum ersten Mal durch den Kopf schwirrte, den ich mich aber noch nicht traute auszusprechen. Auch in jener Situation ...
... hatte ich etwas Angst davor, aber es schien irgendwie trotzdem angebracht, ja fast schon notwendig zu sein. „Lene, ich weiß nicht, wie du darüber denkst, und ob es dir überhaupt schon mal eingefallen ist", begann ich diplomatisch. „Und ich bin mir nicht sicher, ob ich das sagen darf, und sei mir bitte nicht böse, wenn ich dir damit zu nahe trete... Aber da ist doch ein kleines Mädchen, das dich braucht, das dich sehr mag, und dich für viel mehr hält als eine nur Babysitterin oder Freundin." Lene schaute mich so verblüfft an, als hätte ich ihr erzählt, ich wäre in Wirklichkeit ein Außerirdischer. „Ich räume das Wohnzimmer auf", ließ ich sie in ihrer Verblüfftheit vorerst allein. Eine Stunde später klingelte mein Handy. „Noch eine Viertelstunde? Ok, Wali, bis dann!" Lene bekam das kurze Gespräch mit und schlich sich von hinten an mich heran. „Wir haben das Wochenende gar nicht so verbracht wie geplant", sagte sie mit einem Hauch Selbstvorwurf. „Schon gut, Lene. Hauptsache, dir geht es wieder besser!" Ihre Arme schlängelten sich um meinen Bauch. „Wir haben ja noch eine Viertelstunde", stellte sie fest und ihr Ton verriet ihre Stimmung. Denn im nächsten Augenblick waren ihre Hände nicht mehr an meinem Bauch, sondern tiefer. Einige Sekunden versuchte ich noch zu widerstehen. Es war ja nicht mehr viel Zeit und in einer besonders sexy Stimmung war ich wegen den Ereignissen des Wochenendes auch nicht. Die wenigen Sekunden waren dann vorbei und es regte ...