1. Die Babysitterin


    Datum: 30.07.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... ununterbrochen so viel Zeit vor dem Fernseher. Und stets hatte ich sie in meinem Schoß oder in meinen Armen. Hauptsache Körperkontakt. Ich schlief mehrere Male kurz ein und gegen Mitternacht machte ich schließlich den Fernseher aus. Danach war es still.
    
    Am nächsten Morgen erwachte ich gegen 5 Uhr. Lene schlief nicht mehr, sondern starrte an die Decke. Ihr Verhalten bereitete mir Sorgen. Während ich am vorigen Tag alles getan hatte, was sie wollte, und ich sie in keiner Weise bedrängen wollte, änderte ich nun meine Taktik. Ich wollte sie aufpäppeln, Leben in sie einhauchen, ihre Batterie aufladen.
    
    „Komm, wir müssten mal das Badezimmer aufsuchen!", erklärte ich und nahm ihre Hand.
    
    Wir waren weder duschen noch Zähne putzen, rochen dementsprechend nach Pizza und Schokolade. Es war Zeit, etwas für die Hygiene zu tun. Zuerst wollte sie nicht, da rutschte mir ein drohender Ton über Lippen.
    
    „Lene!", hallte es im Zimmer wie von einem Vater, der seine unartige Tochter warnte.
    
    Wirkte es nur, wenn es erotisch wurde, oder auch in der trockenen Realität?
    
    Sie zuckte zusammen und gab nach. Händchen haltend gingen wir hinauf. Sie ließ sich zwar mitreißen, sah aber nach wie vor schwach und depressiv aus. So war es meine Aufgabe, sie auszuziehen und in die Wanne zu stecken. Ich versuchte so einfühlsam wie möglich zu sein. Wir badeten zusammen drei Stunden lang. Ich wusch ihre Haare und ihren Körper -- sanft und ohne jegliche Erotik. Ein langsames Auftauen ihrerseits wurde ...
    ... endlich bemerkbar, denn sie blickte mir immer öfter in die Augen, und da glänzte auch ein Funken Lebenswille.
    
    Ich holte sie aus dem Wasser, trocknete sie und föhnte ihre Haare. Als wir danach vor dem Spiegel standen und ich versuchte, aus ihren tausend Locken eine Frisur zu zaubern, wurde sie endlich lebendiger. Sie belächelte meine Ungeschicktheit und nahm mir die Arbeit ab. Eine Weile beobachteten wir uns im Spiegel, als wäre er ein Fenster in unsere Seelen und nicht bloß eine lichtreflektierende Glasoberfläche. Wir schwiegen weiterhin.
    
    Ich brachte sie ins Schlafzimmer und gab ihr eine Massage. Sie war zwar nackt, aber ihre erogenen Zonen umging ich mit aller Absicht. Besonders ihre Hände und ihre Fußsohlen bekamen eine große Portion. Lene döste dabei vor sich hin, ihre Augen waren meist geschlossen, zugleich verzog sich ihr Mundwinkel manchmal, was ich für ein gutes Zeichen hielt. Zuletzt war ihr Gesicht dran, dazu nahm ich ihren Kopf auf meinen Schoß und tanzte mit meinen Fingerspitzen auf ihrer Haut.
    
    Als meine Hände nicht mehr konnten, beendete ich die Behandlung und zog sie hoch.
    
    „Frühstück?", fragte ich.
    
    Lene nickte und schenkte mir das erste, richtig breite Lächeln seit fast 24 Stunden.
    
    Selbstverständlich fütterte ich sie. Toastbrot mit Himbeermarmelade. Ich hielt ihr das Brot hin, sie biss ab. Wenn nötig, wischte ich ihren Mund mit einer Serviette. Dann kam der Kaffee und es war gar nicht so leicht, die Tasse so an ihre Lippen anzupassen, dass nichts ...
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