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Anna unf Jakob
Datum: 04.11.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... zu. „Guten Morgen", sagte die junge Frau, „ich hoffe, ich bin hier richtig. Ich wollte zu meinem Mann, Herrn Brenner. Tja, es ist ein Überraschungsbesuch. Er wird sich sicher freuen." Auch Frau Dallmann fielen die Mundwinkel herunter und sie meinte nur: „Er hat Zimmer 13, erste Etage." Und die junge Frau ging ins Haus und wollte ihren Mann treffen. Und Frau Dallmann kam zu Anna, nahm sie in den Arm. Ja, sie weinte. Viele dicke Tränen rannen ihr über die Wangen. „Anna, nun mach nicht so einen her. Vielleicht ist es gar nicht so schlimm, wie es aussieht. Ich wünsche dir das Beste, das weißt du doch. Vielleicht gehst du erst einmal auf dein Zimmer und weinst dich aus. Ich kann dich verstehen." „Ja, so eine Scheiße. Und ich habe ihm so vertraut! Die Männer sind wirklich alle zu vergessen." Dann ging sie in ihr Zimmer und heulte und es nahm kein Ende mit ihrer Traurigkeit. Bald jedoch sagte sie zu sich, dass es wohl keinen Grund gäbe, hier herumzuliegen und zu heulen. Sie musste sich ablenken, etwas unternehmen. Also zog sie sich etwas Schönes an und ging hinunter zu ihrem Auto. Denn sie konnte ja nicht erwarten, dass Jakob sie herumfuhr. Gerade als sie den Mini anlassen wollte, sah sie, wie die beiden aus dem Haus kamen. Sie hatte ihn umfasst. Und sie sah manchmal zu ihm hinauf und lächelte. Wie eine griechische Statue kam sie ihr vor. Und weg war ihre Trauer. Sie dachte nur, na wartet, ich werde euch schon noch kriegen! Kein Hass war in ihr, sondern ...
... es hatte sich ein Kampfgeist bei ihr entwickelt. Bevor die beiden in einen Porsche stiegen, zog sie seinen Kopf zu sich und gab ihm einen Kuss. So, als wollte sie sagen, schön, dass ich dich habe. Dann stiegen sie ein, die junge Frau saß am Steuer und nach einem tiefen Geräusch fuhren sie los. Anna überlegte. Wo könnten sie hinfahren. Sehr viele Möglichkeiten gab es hier auf der Insel ja nicht. Vielleicht fuhren sie ein wenig herum und dann ging es schließlich in die Eisdiele hier in Nebel. Na, wartet, meine Lieben! Gemächlich fuhr Anna los. Sie kannte ja schon etliche Straßen. Es dauerte auch nicht lange, da war sie auch am Eiscafé. Nur wenige Leute waren dort, das große Geschäft begann wohl erst etwas später. Sie schaute sich um. Und schließlich hatte sie einen Gedanken. An einem Tisch saß ein junger Mann, er war etwas älter als sie. Er hatte ein sympathisches Gesicht, dunkle Haare und er war wohl schon länger auf der Insel, er war braun gebrannt. Sie ging zu dem Tisch, setzte ein verführerisches Lächeln auf und fragte ihn dann: „Entschuldige, hast du etwas dagegen, wenn ich mich an deinen Tisch setze. Ich mag es nicht, irgendwo allein zu sitzen. Ja, bitte!" Der junge Mann sah sie prüfend an. Sie hatte sich ja eine weiße Bluse und einen beigen Rock angezogen und irgendwie gefiel sie ihm. Er wies auf den Platz neben ihn. „Tja, ein bisschen Zerstreuung ist ja auch nicht verkehrt. Ich heiße Christoff und bin schon zehn Tage auf der Insel." „Weißt du, ich ...