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Der Traum
Datum: 17.11.2021, Kategorien: Nicht festgelegt,
Sie hatte es sich mit angezogenen Füßen auf dem Sofa bequem gemacht. Vor sich eine Tasse köstlich duftenden Kaffees, in der Hand einen Roman und als Hintergrundmusik lief ein Klavierkonzert von Chopin. Es war bereits spät und die Welt vor den Fenstern lag in tiefer Finsternis. Plötzlich erlosch das Licht und die Musik verstummte. Ein Luftzug verriet ihr, dass die Türe lautlos geöffnet und wieder geschlossen wurde. Sie verkroch sich tiefer in das Sofa und fühlte kalte Schauer über ihren Rücken laufen. Es war stockdunkel und sie fragte sich, ob der Luftzug wohl nur eingebildet war. Nach einigen Augenblicken war sie sich sicher, dass sie alleine war und machte Anstalten, aufzustehen. Ein heftiger Stoß beförderte sie auf das Sofa zurück und zwei Hände legten sich um ihren Hals. Ihr blieb die Luft weg, sie konnte nicht mehr atmen und Panik überflutete sie. Vor Angst erstarrt leistete sie keinerlei Gegenwehr und nach kurzer Zeit schon versank sie in Bewusstlosigkeit. Sie wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, als sie langsam zu sich kam. Das Licht brannte wieder und als sie sich umsehen wollte, stellte sie fest, dass sie gefesselt war. Raue Seile schnitten ihr ins Fleisch und waren um ihren Oberkörper und ihre Arme geschlungen. Ihre Brüste wurden durch die Stricke eingerahmt und schauten beinahe keck hervor. Endlich wurde ihr klar, dass sie nackt war... Sie war zu verwirrt, um Angst zu empfinden. Als sie an sich heruntersah stellte sie fest, dass auch ihre ...
... Knöchel gefesselt waren. Aber sie war alleine im Zimmer! Mühsam richtete sie sich auf und versuchte hüpfend, das Telefon zu erreichen. Dieser Versuch war nicht von Erfolg gekrönt, denn beinahe sofort fiel sie hin und landete unsanft auf dem Boden. Bäuchlings liegend versuchte sie erneut, sich aufzurichten, als ein Fuß sie mit Gewalt wieder nach unten drückte. Der Schreck fuhr ihr in alle Glieder! Sie war nicht alleine im Zimmer! Nackt und hilflos, wie ein Käfer lag sie da und wurde unvermindert durch den Fuß auf ihrem Rücken festgehalten. Plötzlich wurde der Fuß heruntergenommen und mit einem festen Ruck wurde sie angehoben und durch das Zimmer geschleift. Sie schrie auf und merkte, wie die Haut, die den Boden berührte, schmerzhaft aufgescheuert wurde. Der Unbekannte ignorierte ihr Gejammer und zog sie ungerührt zur Türe hinaus in die großzügige Eingangshalle und zu dem massiven Tisch, der dort stand. Er setzte sie ab wie ein Stück Vieh, legte ihr eine Schlinge um den Hals und zog ihr einen Sack über den Kopf. Es war ihr nicht gelungen, einen Blick auf den Eindringling zu erhaschen. Er hob sie mit Leichtigkeit auf den Tisch und sogleich machte er sich an ihren Knöcheln zu schaffen. Er löste das Seil und sie nutzte die Gelegenheit sofort, um wild mit den Beinen um sich zu treten. Mit einem Ruck zog er die Schlinge um ihren Hals zu und sie konnte nur noch ein Röcheln von sich geben. Sich in diese unlösbare Situation fügend, hörte sie auf, mit den Beinen zu strampeln und ...