1. EWK 02 - Die Show für den Fotografen


    Datum: 25.11.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane,

    ... hatten verabschiedete sich Larissa und ich wartete bei meinem 2 Aperol, dass das Bad frei wurde. Ich ließ mir Zeit im Bad. Heute würde ich das volle Programm auffahren, denn ich wollte gewaschen und duftend aus dem Bad kommen. Dies würde heute meine Belohnung sein, denn Gerd und Cora waren weg. Ich würde mich erst mit meinem Lieblingsduschgel einseifen, über Haare waschen und spülen, die Beine, Achseln und die Muschi rasieren.
    
    Am liebsten rasierte ich mich nass und so kamen zuerst die Beine, dann meine Achselhaare und am Schluss meine Schamhaare weg. Mein Dreieck war sanft wie ein Kinderpopo. Ich wurde immer scharf, wenn ich mit dem Rasierer zwischen den Beinen war.
    
    Ich hatte mir vor Monaten eine Analdusche geholt und hatte Lust mir etwas in den Arsch zu schieben. Das war aber alles andere als einfach. Ich hatte lange gebraucht, bis ich einen Dreh raus hatte. Ich füllte warmes Wasser und einen Kamille-Sud in die Gummipumpe und schmierte ein wenig Gleitcreme auf die Klistier. Falls es jemanden interessiert, ich hatte mir Erdbeergeschmack gegönnt. Dan platzierte ich die Analdusche auf dem Beckenrand der Badewanne und stellte mich darüber. Langsam ging ich in die Knie und der Klistier in meinen Arsch. Und dann war pumpen angesagt
    
    Und zum guten Schluss verwöhnte ich mich mit einer Feuchtigkeitslotion. Zuerst kam meine Muschi und der Arsch dran, danach meine Beine und der Busen. Ich kann euch sagen, dafür geht Zeit drauf.
    
    Als ich gegen 20:00 im Bademantel raus kam, ...
    ... wurde es langsam dunkel. Und dann machte es klick in meinem Kopf. War ich eben noch eine unternehmungslustige MILF gewesen, so wurde ich schlagartig ängstlich und nervös.
    
    War der Fotograf schon in den Büschen? Es war ein beschissenes Gefühl und ich machte eine Tour im Hause. Alle Fenster und Türen waren zu bzw abgeschlossen und die Rollos halb unten. Nur die Terrassentür war offen und der Rollo oben
    
    Es war noch warm draußen und im deutschen TV war der übliche Mist drin. Shows, DSDS, Wiederholungen oder auf den 3. Themen für die Leute über 60. Auf Amazon oder Netflix hatte ich keinen Bock und so überwand ich mich einen Salat auf der Terrasse zu essen. Ich wollte nicht klein beigeben und riss mich zusammen. Ich zog mir mit Absicht nichts anderes an als den Bademantel, unten drunter hatte ich nur ein Höschen an. Ich suchte mir den Platz gegenüber vom Papiermaulbeerbaum aus und stellte den Salat und ein Glas Riesling auf den Tisch.
    
    Ich weiß nicht, wie ich das Abendessen beschreiben soll. Irgendwo zwischen 'dem Typ zeig ich es' und 'wenn der Typ jetzt rauskommt, dann bekomme ich einen hysterischen Anfall'. Ich hatte gar nicht gemerkt, dass mein Handy auf dem Tisch war, musste ich instinktiv dort hin gelegt haben. Während des Essens vernahm ich Geräusche aus der Nachbarschaft. Irgendwo wurde gegrillt, man roch den Qualm von schlecht brennenden Kohlen.
    
    Ab und zu schrie irgendwo ein Vogel oder ein Hund bellte. Also, so könnte man sagen, hörte sich das doch normal an. Ich ...