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EWK 02 - Die Show für den Fotografen
Datum: 25.11.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane,
... Geschlechtsorgane, die dem Voyeur so wichtig ist, länger als nur einen Augenblick dauern, damit ihn sein Tun befriedigt. Um dieses Ziel zu erreichen, entwickelt er oft Methoden, Sichtschutzmaßnahmen zu umgehen, etwa mit Hilfsmitteln wie Ferngläsern, Teleskopen, Videokameras und Fotoapparaten, selten sogar Richtmikrofonen, um zu eruieren wann so erwünschte Handlungen wie Umkleiden etc. der so überwachten Person(en) stattfinden. Und Taktiken, sein Treiben zu tarnen und unerkannt zu bleiben. Ein Voyeur sucht in der Regel keinen direkten Kontakt zu den von ihm beobachteten Personen, selbst wenn er sich vorstellt, mit ihnen intim zu werden. Die Behandlung beginnt normalerweise, nachdem die Voyeure verhaftet wurden. Sie umfasst Psychotherapie, Selbsthilfegruppen und Antidepressiva. "Was bedeutet das er in der Regel keinen direkten Kontakt sucht?" ich war sichtlich betroffen von dem Artikel auf dem Internet. Wieso hatte ich nicht schon früher das gegoogelt? "Das ist aber noch kranker" legte Gerd einen nach "Foto-Voyeurismus - Die Foto-Stalker lauern überall. Und sie nutzen zahlreiche Tricks, um an gute Schnappschüsse zu kommen. Per Fotohandy ein Schnappschuss zu machen, der ohne dein Wissen zur Wichsvorlage für Internetpornofans gemacht wird." Cora überlegte einen Moment bevor sie sich zu Wort meldete "Ich war mal in einem Swingerclub, da kann jeder zuschauen ohne selbst aktiv zu sein. Das ist für alle Beteiligten OK. Wieso läuft jetzt hier ein solcher Spanner um, ...
... anstelle in einen Club zu gehen. Nur weil es billiger ist?" Larissa war fast am heulen als es regelrecht aus ihr herausbrach "Wir sind aus Russland raus, weil der FSB und andere Organe vieles dort machen um einen zu bespitzeln und überwachen. Kranke Funktionäre nutzen das aus um Frauen in eine Notlage zu bringen und das schamlos auszunutzen. Vor dem sind wir weg und jetzt haben wir in Deutschland was ähnliches. "Wartet mal einen Moment." unterbrach Gerd "Das ist vom OLG in Köln. Die haben den Angeklagten als einen sadistischen Voyeur verurteilt. Das scheint die Variante von Arschloch zu sein, der seine voyeuristischen und sadistischen Neigungen soweit ausgelebt hat, dass daraus eine grundsätzliche Neigung zur sexueller Gewalt geworden ist. Beantwortet das dein Frage Sabine?" Betroffenes Schweigen machte sich breit. Wir hatten uns in etwas reingesteigert und waren auf Hexenjagd, so kam es mir vor. Maxim war der erste, der wieder anfing zu reden "Also, wir kaufen die Kameras und sehen dann, ob wir den Spanner erwischen. OK?" Wieder nickten wir alle, nur dieses mal mit deutlich mehr Überzeugung. "Damit wir niemanden mit hinein ziehen und uns verdächtig machen, reden wir nicht mehr über einen Spanner oder Voyeur sondern" Cora überlegte "Sondern über den Fotografen" meinte Larissa. Wir stimmten zu und würden ab jetzt nur noch über den Fotografen reden, der Bilder schoss, Motive aussuchte, manchmal eher ein Paparazzi war. Mit dem konnte man die Situation schon gut ...