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Frau Stromboli
Datum: 26.12.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,
Es war Sommer, die Luft war heiß und keiner der Schüler in der Klasse hatte Lust zum Lernen. Es war die letzte Realschulklasse, also die Klasse 10. Selbst Rektor Wiegard konnte nichts dagegen tun, die Lust zum Lernen war nicht mehr da. Alle Schülerinnen und Schüler warteten auf die Osterferien, vierzehn Tage dauerte es noch. So saßen alle nur herum. Jedoch, wenn die Lust zum Lernen nicht bei den Schülern war, sie erzählten miteinander, sie lachten und gingen von einem Platz zum anderen. Nein, sie sollten Französischunterricht haben, aber heute war kein Lehrer in der Klasse. Schon fast zwanzig Minuten war das schon so. Jedoch der Lärmpegel blieb fast normal, sie wollten ja nicht auffallen. Bald würde Frau Bellmann, ihre Lehrerin für Französisch, kommen, und dann mussten sie wieder ruhig sein und mitarbeiten. „Nicht ganz so laut, sonst hört uns jemand und vorbei ist es mit der Ruhe!", sagte Werner, ein wohlbeleibter 17jähriger Junge. „Habt ihr gehört, Werner hat sich zu Wort gemeldet", lachte Katrin, „da müssen wir aber ganz ruhig sein. Sonst spricht er nicht mehr mit uns." „Aber seid wirklich alle etwas leiser", lenkte Matthias ein, „sonst hört man uns, und vorbei ist es mit unserer Ruhe." Matthias war der Klassensprecher und sein Wort galt vor den anderen. In der Klasse gab es 23 Schülerinnen und Schüler. Normalerweise waren alle ruhig, arbeitsam und friedlich. Wenn sie sich aber zu einem Komplott zusammengeschlossen hatten, dann waren sie wie eine Person. ...
... Niemand verriet etwas, alle hielten zusammen. Und es war egal, ob Männlein oder Weiblein. Man konnte sich auf jeden verlassen. Heute war so eine Situation, wie sie nicht jeden Tag war. Denn normalerweise kam am Anfang der Stunde eine Lehrerin oder ein Lehrer und es wurde gearbeitet. Das waren dann normale Stunden. Aber ohne Lehrer war nichts normal. Also gingen die Schüler in der Klasse herum und unterhielten sich miteinander. Oder sie zeigten sich das Modernste auf ihren Smartphones oder sie flüsterten der Freundin das Neueste ins Ohr. Doch plötzlich wurde alles anders. Herr Wiegard öffnete mit einem Ruck die Tür und erschien in der Klasse. Er war ein wuchtiger, 187 Zentimeter großer Mann und sein Wort galt, ohne Bedenken. Er sah die Unordnung in der Klasse. Nein, er war kein Mann der vielen Reden. Er blieb nur an der Tür stehen und wartete. Und schon gingen die Schüler eifrig auf ihre Plätze, setzten sich und wartete auf das, was er ihnen zu sagen hatte. Erst dann ging er weiter in die Klasse, ja, bis zum Pult ging er. Und hinter ihm ging eine junge, etwa 35 Jahre alte Frau. „Guten Morgen", sagte er laut und schon kam der Gegengruß von den Schülern. „Guten Morgen, Herr Wiegard." „Matthias, du bist doch der Klassensprecher? Sorgst du bitte dafür, dass alles in eurer Klasse so wird, wie es war, als ihr heute Morgen hier hereinkamt?" „Jawohl, Herr Wiegard", antwortete dieser. Und er konnte davon ausgehen, dass man ihn nicht allein lassen würde. „Liebe ...