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Frau Stromboli
Datum: 26.12.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... machen?" „Ach, verstehst du das nicht? Was nützt es dir, wenn du irgendetwas mit der Stromboli machst? Du musst Beweise haben, und das sind halt Fotos oder Tonaufnahmen. Aber das darf man natürlich nicht machen, das ist verboten oder gar strafbar." „Dann bleibt uns ja gar nichts übrig, was wir machen können", antwortete Matthias und schaute verlegen nach unten. „Matthias, ich werde mir etwas überlegen. Du weißt doch, meist fällt mir etwas ein, und manchmal sogar etwas Gutes", lachte Noah. Also aßen beide ihr Eis zu Ende und trennten sich dann. Allerdings gingen bei Noah die Gedanken über die Französischlehrerin nicht aus dem Kopf. Nun, Frauen verführen, das konnte er, das war relativ leicht für ihn. Aber hier handelte es sich immerhin um eine Lehrerin. War es unmöglich, eine Lehrerin zu verführen? Eigentlich nicht, sie war eine Frau, wie jede andere. Und Lehrerinnen waren ja nur für die Schüler etwas Besonderes. Hm ja, man musste die Frau Stromboli erst einmal beobachten. Wo wohnte sie? Was machte sie in ihrer Freizeit? Was hatte sie für Vorlieben? Vor allem, hatte sie einen Freund? Man durfte auch nichts Spontanes unternehmen, es musste alles vorher überlegt werden. Ein Fehler und alles würde kaputtgemacht werden. So vergingen die nächsten Tage. Die Schüler der Klasse bekamen den Auftrag, Frau Stromboli nach der Schulzeit zu beobachten. Natürlich ganz unauffällig. Besonders Matthias und Noah machten sich Gedanken, wie an die Französischlehrerin ...
... heranzukommen war. Noah meinte, das er nur ein paar Daten brauchte, und der Rest, nun ja, das wäre etwas Normales für ihn. Matthias musste lächeln. Er hatte nicht so viele Chancen bei den Mädchen. Er fragte sich, wie einige der Jungen das machten, aber er freute sich darüber. Nach vier Tagen setzte man sich wieder zusammen, sammelte die Dinge, die man hatte in Erfahrung bringen können und versuchte daraus einen Plan zu schmieden. Man wusste, dass Frau Stromboli am Rande des kleinen Städtchens wohnte. Sie hatte sich dort ein Häuschen gemietet. Nachmittags machte sie im Garten etwas oder sie ging, das war dann später, ein Stück den alten Weg zum lichten Wald hin. Sie hatte eine überdachte Veranda, in der sie häufig das Abendbrot einnahm. Keiner der Beobachter hatte gesehen, dass sie das Telefon oder ein Handy benutzte. Also war sie wohl auf sich allein gestellt. Sie hatte keine Gardinen oder Jalousien an den Fenstern, vielleicht bei den Holländern abgeschaut, doch man konnte sie nicht genauer betrachten. Bald war sie in ihrem Wohngebiet bekannt. Und sie schien sich wohl auch ganz sicher zu fühlen. Nun sollten die Schüler Vorschläge machen, wie man ihr begegnen sollte. „Man könnte doch bei ihr klingeln und sagen, dass ihr Unterricht so toll sei, wie bei keinem anderen Lehrer." Oder „Wenn sie nach Hause geht, könnte man ihr die Tasche abnehmen, nein, nicht klauen, sondern ihr helfen, und dann ins Gespräch kommen." Oder „Hier in der Pause könnte man sie ansprechen und um einen ...