-
Das Backhaus 13
Datum: 11.02.2022, Kategorien: Hardcore,
Blut, Wasser und Tränen „Deine Zeit ist um“, sagte Katy mit einem teuflischen Grinsen und Alina schaute sie mit einem entsetzten Gesichtsausdruck an ihrem angeschnittenen Finger saugend an. Das Messer zitterte in der Tischplatte, wo gerade noch ihre Hand gelegen hatte. Sie schaute Jessica, an doch die zuckte nur mit den Schultern: „Deine Wahl", sagte sie, "es war von Anfang an deine Wahl.“ Alina sah mich an und ich holte einen kleinen Wurfstern heraus. „Deine Wahl war das was, und uns hast du das wie überlassen. Katy und ich wollen eine Hetzjagd.“ Ich sah sie jetzt durchdringend an, „also lauf.“ Sie zögerte kurz, bis sie ein Klicken und ein kurzes Surren hörte. „Ist das aber ein leichter Abzug“, stellte Katy fest und legte die Armbrustpistole auf den Tisch. Alina starrte auf den Bolzen, der vorne zwischen ihren Beinen steckte. Ein Zentimeter höher und er hätte in ihrer Muschi gesteckt. Sie rappelte sich hoch und schaute sich nochmal kurz um. „Bitte sag, dass du es dir anders überlegt hast, bitte, bitte“, dachte ich. Aber sie nickte nur und verschwand. „Woher wisst ihr, dass sie sich in die richtige Richtung wendet“, wollte Jessica wissen. „Ich habe ihr gestern einen GPS Sender ins Essen geschmuggelt. Noch liegt er nicht im Klo“, grinste Katy und zeigte auf ihrem Handy auf einen Punkt, der Richtung Tagebau lief. „Gebt ihr ihr Vorsprung?“ „Mit dem Bauch, bist du verrückt? Ich kann doch nur noch watscheln. Andrew macht den Lenker und ich ...
... den Treiber. Ich kann besser zielen. Andrew darf dann auch treffen, die Dinger sind eh fast stumpf.“ Katy stemmte sich vom Stuhl hoch. „Du bist sowieso verrückt“, stellte Jessica fest. „Du bist nur noch Stunden von einer möglichen Geburt weg und willst nun auf eine Menschenjagd.“ „Dafür habe ich ja dich. Du bist mein Joker.“ „Der dich, wenn die erste Wehe kommt, mit einem Quad aus dem Gelände bringen soll. Ich dachte immer, ich bin hier die Schmerzgeile. Da habe ich mich geirrt.“ „Nur weil ich bei dem Gedanken an Schmerzen nicht auslaufe, bedeutet das nicht, dass ich Schmerz nicht ertragen könnte“, sagte Katy und ging raus. „Halte trotzdem Decken, ein Kanister Wasser, ein paar Schüsseln und Lappen vor, falls sie es doch nicht heraus schafft. Zur Not haben wir da ja noch ein Paar in der Rückhand.“ „Und du denkst, das der Schäfer und die Lektorin wirklich noch Lust haben, Katy oder dir zu helfen, wenn erst einmal ein paar Pfeile in Alina stecken?“ „Alina muss doch glaubhaft gemacht werden, dass unsere Form von töten schlimmer ist als jede Form des Lebens.“ „Aber das wird nicht ihren Lebensunwillen heilen.“ „Da hoffe ich hilft die Liebe des Schäfers.“ Katy schaute zur Tür rein. „Kommst du endlich? Die lässt sich zu viel Zeit.“ „Das ist doch gut für dich.“ „Aber schlecht für die Glaubwürdigkeit des Plans.“ Also gingen wir los. Katy war trotz des Ausdruck watscheln ziemlich zügig unterwegs. Und so dauerte es nur Minuten, da hatten wir Alina ...