1. Charlotte 02


    Datum: 13.02.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    Plötzlich ging es tatsächlich vorwärts mit dem Hausbau. Die Termine der Handwerker wurden eingehalten, Material konnte geliefert werden und Justus und Charlotte sahen mit Erleichterung, wie ihr neues Heim immer mehr Gestalt annahm. Geradezu überschwänglich bedankte sich Justus bei seinem Patenonkel für dessen Einsatz, den er für den plötzlichen Fortschritt verantwortlich machte, aber Roman winkte bescheiden ab: „Lass gut sein, Justus, die zwei Anrufe. Für euch mach ich das doch gerne." Charlotte musste schmunzeln, als er sie dabei ansah. Sie konnte sich vorstellen, wie gerne er diese Anrufe getätigt hatte, schließlich winkte ihm eine heiße Belohnung. Aber sie wollte nicht ungerecht sein, auch sie selbst freute sich darauf, diese Belohnung einlösen zu können. Immer wenn sie daran dachte, wie Roman und sie sich näher gekommen waren, wurde sie feucht und sie verspürte Lust auf ihn, seine geschickten Finger, seinen dicken Schwanz. Charlotte schüttelte kurz ihren Kopf, als ihr bewusst wurde, dass sie schon wieder in ihre Gedanken abgetaucht war. Warum zog dieser Mann sie so sehr an? Sie war doch mit Justus glücklich verheiratet.
    
    Immer wieder stellte sie sich selbst diese Fragen: Warum dachte sie an andere Männer? Warum hatte sie sich auf Roman eingelassen? Sie wollte ihre Ehe doch nicht aufs Spiel setzen und auch ihren Mann nicht betrügen. Wenn sie sich vorstellte, mit Roman Sex zu haben, dann hatte das mit Justus überhaupt nichts zu tun. Sie war nicht unzufrieden mit ihm. ...
    ... Ihr fehlte nicht wirklich etwas, auch nicht im Bett. Sie suchte keinen neuen Ehemann. Sie war auch nicht sexsüchtig und schon gar nicht verliebt in Roman. Was aber war es dann? Charlotte musste daran denken, wie sich Romans Hände angefühlt hatten und auch sein Schwanz. Er war nicht besser als Justus aber anders. Mit Justus war alles wie immer. Romans Berührungen waren neu und unbekannt. Mit Justus war alles so vertraut, das war schön, aber mit der Zeit auch ein wenig eintönig und irgendwie alltäglich. Charlotte spürte das Kribbeln in ihrem Schoß. Wenn sie an Justus dachte, fühlte sie sich geborgen und sicher. Wenn sie an Roman dachte, spürte sie eine Neugier in sich, die in ihrem Alltag irgendwo auf der Strecke geblieben war. Neugier! Ja, das war es. Sie suchte nicht das Risiko, nicht den nächsten Kick, nicht das Abenteuer hinter dem Rücken ihres gehörnten Ehemanns. Nein, sie wollte nur nicht immer den ewig gleichen Trott, sondern wieder richtig Lust spüren, Erregung, Ekstase.
    
    Als ihr das bewusst wurde, war Charlotte auch klar, dass sie das nächste Treffen mit Roman nicht mehr vor sich herschieben würde. Sie wollte nicht warten, bis das Haus fertig war. Sie vertraute ihm, dass er auch so sein Wort hielt. Sie wollte ihn endlich wieder spüren, seine Hände auf ihrer Haut, seine warme Haut unter ihren Händen und endlich sein hartes Fleisch in ihrem Schoß. Sie wollte sich ihm öffnen, sich hingeben und spüren, wie er sich in sie hineinschob und sie vögelte, bis sie nicht mehr ...
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