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Charlotte 02
Datum: 13.02.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... konnte. Charlottes Wangen glühten, als sie aus ihren Gedanken auftauchte, und sie spürte die Wärme zwischen ihren Beinen. Ihre Nippel waren hart. Verdammt, sie wollte Sex und sie wollte das Leben spüren, nicht nur Sicherheit und Geborgenheit, auch Wildheit und Lust, Gier und Atemlosigkeit. Sie nahm ihr handy und wählte Romans Nummer, obwohl es keine zwei Stunden her war, dass sie sich zu dritt getroffen hatten. „Hallo Charlotte," meldete er sich nach kurzem Klingeln, „haben wir was vergessen bei unserem Treffen?" Ja, dachte Charlotte ganz spontan, du hast vergessen mich zu vögeln! Sie musste kichern und spürte schon wieder die Erregung, die sich in ihrem Körper breit machte: „Nein," sagte sie ins Telefon, „ich wollte nur fragen, ob du morgen Zeit hast zu mir zu kommen. Ich habe meinen freien Tag und Justus ist auf der Arbeit, da könnten wir ein paar Dinge unter vier Augen besprechen." Sie hörte, wie er am anderen Ende atmete, schließlich antwortete er: „Das Haus ist doch noch gar nicht fertig." „Möchtest du denn so lange warten?" parierte Charlotte. „Nein" gab er zu, „ich könnte um 10 Uhr bei dir sein, ist das okay?" „Perfekt," freute sich Charlotte, „morgen um 10. Ich freu mich." „Und ich erst," sagte Roman und Charlotte meinte tatsächlich die Aufregung in seiner Stimme zu hören. Sie hatte überlegt, ob sie sich etwas Besonderes anziehen sollte, aber zum einen war Reizwäsche nicht so ihr Ding, zum anderen wollte sie nicht wie sein Sexpüppchen erscheinen, das sich für ...
... ihn herrichtet, damit er sein Vergnügen hat. Statt des bequemen sweatshirts hatte sie sich diesmal ein schlabbriges Männerhemd angezogen. Das hatte zwar so gar nichts Modisches, aber irgendwie stellte sie es sich aufregend vor, wenn Roman die Knöpfe nach und nach langsam öffnen würde. Und dann klingelte es. Charlotte spürte, wie ihr Herz anfing, heftiger zu schlagen. Sie war aufgeregt und sie war im Begriff, ihren Mann ganz planvoll mit einem anderen zu betrügen. Warum musste es immer so kompliziert sein? Wie schön wäre es, wenn man all diese Dinge offen und ehrlich ausprobieren könnte. Roman war auch nervös, das war ihm deutlich anzumerken. Als sie die Haustür hinter ihm zugedrückt hatte, standen sie sich einen Augenblick schweigend gegenüber und sahen sich nur an. Genau hier hatten sie schon einmal gestanden. Diesmal war es Charlotte, die ihn einfach in den Arm nahm. Sein Geruch, die Art, wie er seine Arme um sie legte, sie hatte sich danach gesehnt. Auch seine Zunge war ihr nicht mehr fremd, als sie sich küssten. Wie lange würde es dauern, bis Roman den Reiz des Neuen und Unbekannten verlor, 5 Treffen, 10 Treffen? Wird auch der tollste Sex mit dem tollsten Mann irgendwann zur Routine und alltäglich? Charlotte wischte ihre Überlegungen beiseite. Was für ein Blödsinn, sie hatten noch nicht einmal miteinander geschlafen und schon machte sie sich solche Gedanken. Sie nahm Roman an der Hand und zog ihn mit sich ins Wohnzimmer. Die Möglichkeit, mit ihm ins Ehebett zu gehen, ...