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Beate bei den Alternativen
Datum: 09.03.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... und sah sich genau um. Aber nein, was machte sie sich für irre Gedanken! Und doch da hinten erschien zwischen den Bäumen etwas Graues. Sie machte ein paar Schritte weiter, da sah sie es genauer. Ja, da waren Zelte aufgebaut, komisch! Sie ging noch ein Stück weiter und erkannte dass dort etwa zehn Zelte standen. Es waren keine richtigen Zelte, sondern Jurten; und auf dem Platz in der Mitte brannte ein Feuer. Höchst merkwürdig, dachte sie, was mögen das denn für Leute sein? Sie ging weiter, um das herauszubekommen. So stand sie bald an dem kleinen Feuer und schaute sich um. Erst war niemand zu erblicken, doch dann kamen die Bewohner zwischen den Zelten auf sie zu. Sie gingen langsam. Einfache Kleidung hatten sie an, Hosen, Kleider, Umhänge oder durchsichtige Textilien. Die Männer waren nicht rasiert und hatten Bärte, die Frauen waren spärlich bekleidet. Frauen und Männer waren es wohl gleich viel. Waren das vielleicht Extremisten? Aber nein, sicher mehr Alternative, die versuchten, sparsam zu leben. Doch sie wusste das nicht. Beate blieb stehen und beobachtete die Leute. Plötzlich hörte sie vor sich eine Frau mit lauter Stimme rufen: „Was willst du denn hier? Du siehst nicht so aus, als wolltest du unserer Gemeinschaft beitreten." „Oh, Entschuldigung. Ich habe mich irgendwie verlaufen. Ich war am Strand und bin dann durch den Wald gegangen!", erklärte sie. Beate sah sich die Frau an. Sie war etwas größer als sie. Und was ihr sofort auffiel war, dass sie ...
... außer des Rockes nur eine dünne, beigefarbene Bluse anhatte. Sie kannte wohl keinen BH, jedenfalls hatte sie wohl sehr große Brüste, Beate konnte erkennen, wie weit sie nach unten hingen. Die Frau lächelte und fragte: „Sag mal, wie heißt du? Sag mir deinen Namen." „Ich heiße Beate", antwortete sie. „Mein Name ist Corelia. Ich bin die Leiterin dieser Gruppe." „Sie hat uns Gruppe genannt!", hörte sie von einem anderen aus der Gruppe. „Ruhe!", sagte da Corelia mit lauter, befehlender Stimme. Im Nu waren die Leute wieder still, sie schien hier Macht zu haben. „Sag mal, was machst du hier? Warum störst du uns? Wir waren gerade dabei, unserem Herrn Ghandha ein Gebet zu schicken und nun kommst du und zerstörst alles. Findest du das gut?", fragte sie in einem ernsten Ton. „Oh, Verzeihung, ich konnte das ja nicht wissen. Ich war am Strand, hab mich dort ein wenig gesonnt. Und schließlich machte ich einen kleinen Marsch in den Wald. Aber warum habt ihr euer Gebiet nicht eingezäunt?" Ein lautes Murren und ein verhaltenes Lachen war nun zuhören. Was hatte sie denn nun schon wieder Verkehrtes gesagt? „Wir sind eine Gruppe von freien Menschen, wir brauchen uns nicht einzäunen, wir müssen uns nicht schützen vor anderen. Jeder von uns geht aufrecht durchs Leben, wohlwissend, dass er einzigartig ist", antwortete Corelia lächelnd und sie merkte, dass das Gesprochene ernst gesagt war. „Ja, entschuldige, aber ich kenne euch ja nicht. Dadurch entstehen leider ...