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Charlotte 01
Datum: 24.06.2022, Kategorien: Erstes Mal
... ihr hätte. „Was tut dir leid, Roman, dass du mich erpressen und Justus hintergehen wolltest oder, dass du mich magst und aufregend findest?" Die Worte waren einfach so aus ihr heraus gesprudelt. Roman drehte sich noch einmal um. Er war sichtlich irritiert. „Dass ich dich mag, Charlotte, und dass ich dich aufregend finde, das ist mein voller Ernst, das andere tut mir leid." Diesmal spürte Charlotte, wie seine Worte direkt in ihrem Schoß ankamen und dort ein wohliges Kribbeln auslösten. Wurde sie etwa feucht? Sie ging zu Roman, der an der Tür stand, die Klinke in der Hand, und stellte sich direkt vor ihn: „Und du würdest tatsächlich Sex mit mir wollen?" Als sie sah, wie er rot wurde, verstärkte sich das Gefühl in ihrer Mitte noch etwas. „Und Justus?" fragte Charlotte leise weiter. „Justus? Der muss...der soll...der darf davon gar nichts wissen," druckste Roman herum, „ich will euch doch helfen und nicht eure Ehe zerstören." Wenn er das sagt, klingt es so einfach, dachte Charlotte, sie selber hätte niemals daran gedacht, ihren Mann zu hintergehen, wenn Roman nicht davon angefangen hätte. Aber jetzt stand die Idee im Raum und sie spürte, wie die Vorstellung sie erregte. Fühlte es sich bei jedem Mann gleich an oder war doch jeder irgendwie anders? Sie hatte keine Ahnung. Plötzlich nahm Charlotte Romans Hände in ihre: „Ich habe so etwas noch nie gemacht, Roman," sagte sie, „ich weiß auch gar nicht, ob ich es kann, aber ich mag dich auch." Roman sah sie an. Jetzt verstand ...
... er die Welt nicht mehr. Eben noch hatte sie ihn wütend angeblafft und jetzt wirkte es fast, als wolle sie auch, dass sie sich näher kamen? Er strich ihr eine ihrer langen Haarsträhnen zur Seite und dann hörte er einfach auf, weiter nachzudenken. Er beugte sich zu ihr und legte sanft seine Lippen auf ihre. Charlotte spürte die Berührung und dieses Gefühl strahlte durch ihren ganzen Körper. Es war so zart und doch so elektrisierend und es wurde noch intensiver als sich jetzt seine Zungenspitze herausschob, ihre Lippen streifte, sanft daran leckte und dann ihre Zunge begrüßte, die sie ihm entgegen schob. Es war etwas ganz anderes, als wenn Justus sie küsste. Viel heißer, viel erotischer, nicht so selbstverständlich und vertraut. Charlotte konnte gar nicht anders, als diesen Kuss zu erwidern. Sie legte ihre Hände an seine Wangen, hielt seinen Kopf und küsste ihn als gäbe es kein Morgen. Und dann waren seine Hände an ihrem Rücken, schoben sich unter das sweatshirt, das sie einfach übergezogen hatte und fanden ihre nackte Haut. Was tat sie hier, schoss es Charlotte durch den Kopf. Sie war im Begriff sich von Roman verführen zu lassen und sie wehrte sich überhaupt nicht. Es war einfach zu schön, was er mit ihr machte. Selbst wenn sie gewollt hätte, sie hätte sich in diesem Augenblick nicht von ihm losreißen können. Es würde ihn ja auch bestärken, den Bau ihres Hauses voran zu treiben und Justus musste ... durfte davon nichts erfahren. Sie tat es doch für sie beide. Und es war so ...