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Der Zyklus von Taranien - Erste Begegnung
Datum: 19.09.2022, Kategorien: Sonstige,
... habe ich ja aufgrund des Zustands meiner Vagina dieses Intermezzo mit dem Kerl gehabt", vermutete Linda. Tabea schüttelte schmunzelnd den Kopf. "Ich glaube, dass du es nach 5 Jahren Beziehung einfach nötig hattest. Seit Monaten sage ich dir, dass du dich mal ordentlich bürsten lassen sollst und deswegen freut es mich auch so", jauchzte Tabea erheitert. "Tabea! Ich bin doch keine läufige Hündin, die auf der Suche nach dem nächstbesten Rüden ist", klagte Linda. "Scheinbar doch", kicherte Tabea. Linda zog sich ihre Hose an und funkelte dabei Tabea böse an. Diese versuchte ernst zu bleiben. "Ok, okay. Du kommst in zwei Tagen wieder und dann sehen wir uns dein Mäuschen nochmal an", schlug Tabea vor. "Alles klar, vielen Dank." "Heute Abend Pizza und Wein bei mir?", blickte Tabea sie fragend an. Linda wusste genau welches Thema ihre abendliche Zusammenkunft haben würde. "Meinetwegen", willigte sie ein.... -------------‐------------------- Linda saß nachdenklich auf der Couch und zappte unmotiviert durch das sonntägliche Abendprogramm. Das, was gestern Abend im Zug passiert war, ließ ihr keine Ruhe. Anfangs war sie froh, dass Tabea ihr Treffen nun doch abgesagt hatte. Doch jetzt spürte sie, dass sie lieber mit jemanden über ihr unkontrolliertes Verhalten reden wollte. Wieder vibrierte ihr Handy. Ein Blick auf das Display ließ sie genervt dreinblicken. Es war schon wieder Dennis. Sie musste mit ihm reden, das war sie ihm nach fünf Jahren ...
... Beziehung schuldig. Sie hatte ihm die Beziehungspause nur vorgeschlagen, um es ihm schonender beizubringen. Doch damit hatte sie ihm ungewollt Hoffnungen gemacht. Es klingelte an der Tür. Linda blickte auf die Uhr. Es war 21:15 Uhr und sie erwartete keinen Besuch. Verwundert öffnete sie die Tür. "Guten Abend Linda", begrüßte sie eine freundliche Stimme. "Hallo Herr Hauptkommissar. Kommen Sie doch herein." Der Polizeibeamte trat ein und musterte Linda, die in Jogginghose und verwaschenem Shirt vor ihm. Sie war auf dem Sofa eingeschlafen und ihre Haare standen zerzaust und ungekämmt in alle Himmelsrichtungen. Sie schloss die Tür hinter ihm und griff sich die Jeanshose, die sie gestern Abend im Flur ausgezogen und achtlos auf den Boden geworfen hatte. Etwas beschämt fiel ihr auf, dass ihre Wohnung der reinste Saustall war. "Entschuldigen Sie die Unordnung und mein Outfit, Herr Glasner." "Schon gut, ich hätte vielleicht vorher anrufen sollen. Ich war gerade in der Nähe und wollte sie auf den neuesten Stand der Ermittlungen bringen." "Ah", gab sich Linda interessiert. Sie faltete dabei die Hose zusammen und zog einen kleinen Zettel aus der Gesäß-Tasche. Eine Handynummer stand darauf, dahinter ein Name: "Scott". Nachdenklich blickte sie auf das Stück Papier, bis der Polizist sie aus den Gedanken riss. "Wir haben ein paar kleine Hinweise bekommen, wo sich ihre Mutter aufhalten könnte. Zuletzt wurde sie in der Nähe einer alten Fabrik am Hafen gesehen. Dann ...