1. So klein ist die Welt


    Datum: 05.10.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... sie sich von ihm aus dem Stuhl ziehen. Dann nahm sie ihre Sachen und folgte ihm.
    
    'Ich muss vollkommen verrückt sein', dachte Leonie. 'Da laufe ich bis auf Höschen nackt einem Kerl in Badehose hinterher zu seiner Wohnung. Aber er hat das gewisse Etwas. Dieses Hach und Jam und Hoh', dachte sie, während sie ihm in eine der Seitenstraßen folgte. Nur wenige Schritte von dem Platz entfernt lud er sie in den kühlen Flur eines Hauses und in die erste Etage ein. Sein Zimmer war nicht groß und wurde von einem Himmelbett dominiert. Die bis zum Boden reichenden Fenster waren geöffnet und durch seidige Vorhänge konnte sie einen Balkon erkennen, der eigentlich nur ein kleines Podest mit einem Gusseisernen Geländer war, keine zwanzig Zentimeter herausragend. Kaum war die Tür hinter ihr ins Schloss gefallen, da stand er plötzlich ganz nah vor ihr.
    
    „Wenn ich deinen Vornamen sage, küsst du mich dann?"
    
    Sie roch seinen Geruch, eine Note aus Thymian und Lavendel. Ungewöhnlich und unglaublich erotisch.
    
    'Ich würde ihn nur wegen des Geruches sofort küssen', dachte sie. Sagte aber, „das errät du nie."
    
    Und als er Leonie sagte und sofort küsste, öffnete sie auch schon ihre Lippen und ließ seine Zunge auf ihre treffen.
    
    „Wer bist du", fragte sie, als er sich küssend über ihren Hals, ihre Schultern und zu ihren Brüsten herunter bewegte.
    
    „Ich bin Ricardo Vience" und küsste sich weiter Richtung ihres Bauchnabels.
    
    'Das soll mir was sagen', dachte sie. In ihrem Hirn tat sich auch ...
    ... was, aber es war diffus. Vor allem weil seine Zunge gerade die ersten roten Härchen auf ihrem Venushügel erreichten, die keck über ihre Unterwäsche herüber lugten.
    
    „Wo in Deutschland hast du gesagt lebst du?"
    
    „Ich hab nichts gesagt, aber ich denke, dass es dir wieder einfallen wird."
    
    Seine Finger hatten sich rechts und links in die Bögen ihres Unterhose eingehakt und zogen diesen unglaublich langsam und vorsichtig von ihrem Hintern. Es machte sie an, wie er diese Spannung aufbaute und wie er ihr Becken entlang auf dem Oberschenkel runter der Unterhose mit Küssen folgte, um ihr dann vorsichtig aus derselben und aus den Sneakers zu helfen.
    
    'Jetzt, bitte jetzt, küss mich, bitte', dachte sie. Aber ihre innere Erregung verhinderte, es laut auszusprechen. Aber Ricardo war bereits auf dem Weg wieder nach oben. Sie spürte seine Zunge, wie sie die Innenseite ihrer Schenkel nach oben wanderte und eine feuchte, sich abkühlende Spur hinterließ. Das erregte sie so, dass sie nun auch die andere Feuchtigkeit spürte, die sich aus ihr einen Weg suchte. Als seine Zunge die zarte Knospe ihrer Lust das erste Mal berührte, durchfuhr es sie wie ein elektrischer Schlag. Sie krallte sich in seinen Haaren fest und stöhnte Richard in den Raum.
    
    „Ah, langsam kommt es dir" sagte Ricardo.
    
    „Ja", hauchte sie, „Mach weiter."
    
    So wie er hatte sie schon lange niemand mehr verwöhnt, das Werk seiner Zunge spielte ein einzigartiges Spiel mit ihr.
    
    „Doppeldeutig war der Satz auch", sagte eine ...
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