1. Das Refugium - Kapitel 010


    Datum: 27.10.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... jemand die Verkleidung abmacht ... kabumm."
    
    „Dann müssen wir also austauschen?"
    
    „Ich sehe keine andere Möglichkeit".
    
    „Ok", antwortete Ritchie nach kurzem Nachdenken, „dann soll es so sein, wir erwischen die Weiber auch noch später. Marianne ist gut, aber mit den beiden Gören an der Backe, von denen eine noch dazu kaum laufen kann, hat sie keine Chance uns zu entkommen. Sag ihr Bescheid, dass wir bereit sind sobald sie es ist." Und er verließ den Raum, um sich mit Maddie zu besprechen.
    
    Charles setzte sich wieder an seine Tastatur und gab Marianne Bescheid.
    
    In der Station schloss Marianne erleichtert das Browser-Fenster. Wieder war ein wichtiger Schritt getan. Die Sorge um Sandy machte sie fast verrückt, sie spürte, dass es Sandy nicht gut ging, und dass sie sich beeilen musste.
    
    Draußen tat sich etwas, Marianne hörte leise Geräusche.
    
    Ein kurzer Blick vor die Tür zeigte Marianne, dass der Transporter mit Lisas neuem Spiegel angekommen war. Es wurde Zeit, dass sie den nachlässigen Hausmeister auf Trab brachte. Sie rief Manfred über den Controller an. Als der die Verbindung annahm, befand er sich offenbar an einer Art Strand, jedenfalls vernahm Marianne ein Hintergrundgeräusch das sich wie Meeresrauschen anhörte.
    
    „Hi Marianne,", grüßte er locker, „was kann ich für Dich tun?"
    
    „Lisas neuer Spiegel wurde gerade gebracht, wollte ich Dir nur sagen", begann sie ein unverfängliches Gespräch. „Wo ist sie überhaupt?"
    
    „Erst war sie schwimmen, und jetzt ist ...
    ... sie in das Gym hinüber gegangen, sie sagt, sie möchte etwas Frühsport treiben.", antwortete Manfred vage.
    
    „Frühsport? Es ist früher Nachmittag. Was hast Du mit ihr gemacht?"
    
    „Ich?", tat Manfred unschuldig, „fast gar nichts. Sie hat sich in die Station und ihre Möglichkeiten eingearbeitet, weiter nichts. Wir waren in den Hangars, sie möchte Helikopter fliegen lernen. Und dann habe ich ihr die Strandlandschaft hier im Spa gezeigt." Und Manfred schwenkte den Controller einmal im Kreis, um Marianne den atemberaubenden Anblick zu zeigen.
    
    „Es muss ein beeindruckendes Erlebnis sein".
    
    „Beeindruckend, in der Tat.", antwortete Manfred. „Schade dass Du nicht dabei warst, es hätte Dir sicher auch gefallen, und es sind immer genügend Liegen frei."
    
    „Ich habe keinen Badeanzug dabei", gab sie zu bedenken.
    
    „Kleidung brauchst Du hier nicht.", kam nicht ganz unerwartet seine Antwort, und sie sah wie es in seinen Augen zu glitzern begann. Der Fisch zappelt am Haken, dachte sie, jetzt nur die Angel sachte einholen, damit er mir nicht im letzten Augenblick entkommt.
    
    „Du, wenn wir gerade beim Thema sind, darf ich nochmal Kleider shoppen? Ich habe fast nichts anzuziehen."
    
    „Sicher", antwortete Manfred, und gab ihr das Shopsystem auf ihrem Bildschirm frei. Marianne blätterte eine Weile durch das Angebot, und wählte dann eine der bewährtesten Waffen der Frau, einen seidenen, hochgeschlossenen Bademantel, seinerzeit von Versace entworfen. Er war einem Kimono nachempfunden, schwarz ...
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