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Liberté, Egalité, Fraternité - DEU
Datum: 29.10.2022, Kategorien: Betagt,
... Day nahmen drei gestandene, reife englische Professoren der Universität von York den Zug nach London und von dort den Eurostar nach Paris. Wir drei hatten in den letzten vier Monaten ein intensives Fitness- und Body-Building Programm durchgezogen, um uns in anschauenswerte Frauen zu verwandeln. Ich wog bei fast 1,80 Meter Körpergröße hervorragende 72 Kg. Amy war 15 cm kleiner, aber sehr athletisch, da sie seit vielen Jahren regelmäßig ein Sportstudio besuchte. Und Carol war seit ihren High-School-Jahren eine Langstreckenläuferin und lief zwei Marathons pro Jahr. Aber wir drei hatten gut ausgeformte und erfreulicherweise noch recht straffe Brüste, ein direktes Resultat unserer Schwangerschaften mit nachfolgenden Stillperioden. „Mit Delacroixs Gemälde-Mädchen können wir mithalten, ohne uns verstecken zu müssen", war mein klarer Kommentar als wir uns in den Woche vor unserer Abreise noch einmal gegenseitig inspizierten und den Abend mit einem durchaus heftigen lesbischen Dreier genossen. In der Zwischenzeit hatten Jean-Jacques und Michelle unsere Idee im vollen Umfang aufgegriffen und die Body-Painting-Designs für uns entwickelt. Ich würde zur blauen Lady werden, die die ‚Freiheit' repräsentierte. Carol würde die weiße ‚Gleichheit' darstellen und Amy, die ohnehin natürlich feuerrotes Haar hatte, würde die rote Farbe der Trikolore als ‚Brüderlichkeit' verkörpern. Diese drei Schlüsselbegriffe der Französischen Revolution würden im Rahmen des Designs auf unsere rechten ...
... Oberschenkel geschrieben, vom Knie zur Hüfte hin ansteigend. Die Geschwister hatten während des Designprozesses uns immer wieder Computeranimierte Designs geschickt, so dass wir ihre Ideen und ihre Arbeit fast in Echtzeit verfolgen konnten. Michelle hatte unsere Hotelbuchung in einer direkten Seitenstraße der Champs-Elysées organisiert. Beide Geschwister begrüßten uns in der Hotellobby als wir unser Ziel endlich per Taxi erreicht hatten. Beim Check-In an der Hotelrezeption gab es für uns die erste kräftige Überraschung. Als wir unsere Kreditkarten zum Check-In zückten, lächelte uns der Rezeptionist freundlich an und wies unsere Karten zurück. „Vielen Dank, aber ihre Karten benötige ich nicht. Es ist bereits alles während des Buchungsprozesses bezahlt worden." Mehr als überrascht schaute ich Michelle, die direkt neben mir stand, an. „Was bedeutet das?" Sie zog ihre Schultern in die Höhe. „Wonach fragen Sie?" „Der Hotelmanager sagte soeben, dass unsere Zimmer und das Frühstück bereits bezahlt sind. Warum?" „Die Galerie hat das Hotel gebucht. Ich nehme an, die haben es direkt bezahlt." Sie lächelte unschuldig. „Die Galerie Ihres Vaters?" "Ja. Jean-Jacques wird das sicherlich nachher erklären." Wir verabredeten uns für eine halbe Stunde später in der Hotelbar, um den Status unseres Abenteuer und den Stand der Vorbereitungen aus Sicht von Jean-Jacques und Michelle zu erfahren. „Ich hoffe, die Zimmer gefallen Ihnen", begrüßte uns Jean-Jacques mit seinem ...