1. Höllenschwestern–Teil 03


    Datum: 11.11.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... sahen dann, dass der Vorhang von Thijs Thron von der Stande abgerissen war. Thijs kniete auf dem Bett, hielt Katja mit beiden Händen an den Hüften und war gerade dabei, sie von hinten heftig zu vögeln. Dabei hatte sich Katja wohl in den Vorhang verkrallt und dieser hielt die Belastung nicht mehr stand und zerriss. Das Lachen aller hielt eine Zeit lang an, dann waren aber alle wieder kreuz und quer beschäftigt.
    
    „Was war eigentlich mit Cass? Sie war gar nicht mit feiern? War sie so geschafft?" Señorita comisaria saß wieder mit mir im Verhörzimmer. Diesmal saß sie verkehrt herum auf ihrem Stuhl mir direkt gegenüber, keine 30 Zentimeter entfernt. Ich konnte nicht anders, als ihr ab und an in die bis kurz über dem Brustansatz aufgeknöpfte Bluse zu schauen. „Das ist sehr klug verfolgt, señorita comisaria. Du hast eine helle Auffassungsgabe." Ich konnte nicht anders, ich strich ihr ein paar freche Haarsträhnen aus dem Gesicht. Sie ergriff schnell meine Hand und hielt sie fest. Sekunden vergingen in der sie sich entschied, dass es jetzt nicht angebracht wäre, mir den Finger abzulecken. Zumindest stellte ich es mir vor, und nach ihrem unsicheren Gesichtsausdruck zu urteilen, sie wohl auch. Dann drückte sie meine Hand nach unten. „Wo war Cass?"
    
    Es war schon spät am Abend, die Sonne längst untergegangen, als oben auf der Veranda, da wo wir die Musikboxen aufgestellt hatten, das Licht anging. Cass war scheinbar aufgewacht und ging, immer noch sehr mitgenommen aussehend, in die ...
    ... Mitte. Stützte sich auf das Geländer und räusperte sich. Wir kamen langsam zur Ruhe, die meisten in den verschiedensten Stellungen verharrend. Hier und da wimmerte oder hechelte noch jemand. Dann holte Cass Luft und sprach zu uns.
    
    "Liebe Schwestern und Brüder im Geiste. Ich möchte mich bei euch allen herzlich bedanken, diese Woche war ein weiteres unbeschreibliches Erlebnis, die wie als Höllenschwestern erleben durften. Speziell der gestrige Tag war ein einziger, intensiver Höhepunkt für mich. Bitte verzeiht, dass ich erst jetzt zu euch stoße, doch die Wellen der Lust branden immer noch in mir und konnten sich noch nicht wieder komplett beruhigen. Trotzdem, oder gerade deswegen, würde ich nun den nächsten großen Schritt mit euch nehmen, der uns zusammen noch einmal mehr zusammenschweißen und stärker machen wird, der uns weltweit in einem innigen Bündnis der Erregung verbinden wird: Wir gründen eine Vereinigung, einen Staat, der all jene Menschen verbinden soll, die ihr Leben der gegenseitigen Liebe und Lust verschreiben. Keine pseudomoralischen Grenzen sollten uns zurückhalten. Wir sollen und wollen im hier und jetzt erleben, ja leben!"
    
    Wir waren sprachlos, als wir Cass zuhörten. Vereinzelt riefen Stimmen ihre Zustimmung, mit der Zeit wurden es mehr. Wir waren fast in einem Rausch, als Cass unsere Idee eines Staates der freien Liebe ausrief. Nein, nicht "Vögelrepublik Popfickistöhn", wie einer dazwischenrief und einige Lacher trotz des arg flachen Witzes bekam, sondern ...
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