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Höllenschwestern–Teil 03
Datum: 11.11.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... Fußfesseln verband, so dass sie nicht aufrecht gehen konnte. An einer Kette wurde sie an einem Pfosten der Treppe angekettet. „Lucy, wie geht es jetzt weiter?" Keli stand mit Lucy am Flughafen. „Ich habe die Reise zusammengestrichen. Nur noch Paris und dann zurück. Mir ist gar nicht wohl, noch nichts wieder von Marcia gehört zu haben. Wir müssen zurück. Wenn sie auch geschnappt wurde?" „Ihr wird es schon gut gehen." Keli glaubte selbst nicht daran. Also gut, noch einmal Paris. Inzwischen wusste Keli wenigstens, wie sie die Insel finden konnte. Die Bilder, die sie ins Internet gestellt hatten, haben in der Rohfassung noch GPS-Koordinaten. Sie hatte diese erst für das Portal mit anderen Daten entfernt, damit niemand sie lokalisieren konnte. Und diese Daten gab es noch auf dem Server. Jetzt mussten sie nur noch ein Boot chartern. „Aaaa, mes copines, folgt mit, folgt mir!" Luke, der fesche Franzose, der die beiden vom Flughafen Charles de Gaulle abgeholt hatte, schob einen schweren Stein zur Seite, der ein schmales Loch frei gab. Helfende Hände geleiteten Lucy und Keli in die Tiefe. „Diese Katakomben sind alte Steinbrüche, entstanden ab dem 12. Jahrhundert. Paris brauchte Stein und Ton und baute es einfach unter sich ab. Teile wurden ab Ende des 18. Jahrhunderts auch als Begräbnisstätte genutzt. Gruselige Orte mit vielen Totenschädeln." „Coooool" rief Keli, Lucy gruselte es. Vom Tunnel schallte ein Echo zurück. „Vielleicht 300 Kilometer Gangsystem gibt es ...
... unter Paris. Die Clochards nutzen teile davon als Bleibe, natürlich auch Drogenabhängige. Für unsere Botschaft haben wir uns unser eigenes Reich hier ausgebaut. Hier sind die Tunnel gegen Einsturz gesichert, zusätzlich vor fremden Eindringlingen. Dafür haben wir die Freiheit, hier zu tun, was unser eigenes Gesetz -- also Eures -- erlaubt. Natürlich bieten sich auch ganz andere Szenarien an, wir erweitern ständig." Mit diesen Worten öffnete er eine hölzerne Tür mit eisernem Riegel. Dahinter lag ein fast tageslichtheller Raum, gut drei Meter hoch. Auf einem Plateau war ein Nest eingerichtet, ein Flechtkorb mit Wasserbett und jede Menge Kissen. An der Decke war ein großer Plasmabildschirm angebracht, der einen blauen Himmel mit zarten weißen Wolken zeigte. Die Wände waren mit einer realistischen Wiesenlandschaft bemalt. Leichter Nebel wurde künstlich in den Raum gelassen und waberte über den künstlichen Grasteppich. Aus Lautsprechern klang Vogelgezwitscher. Im Vogelnest vergnügte sich ein junges, halbnacktes Pärchen. Die beiden Höllenschwestern staunten nicht schlecht. „Wir setzen hier neueste wissenschaftliche Erkenntnisse ein, um eine möglichst natürliche Umgebung zu schaffen. Ziel ist es, auch einen längeren Aufenthalt hier ohne auftretende Raumangst so angenehm wie möglich zu gestallten. Angelique und Gaston sind schon eine Woche mehr oder weniger ständig hier im Zimmer und sie möchten das Experiment noch nicht abbrechen. Stimmt's?" Aus dem Nest kam ein lautes Stöhnen, ...