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Höllenschwestern–Teil 03
Datum: 11.11.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... alle. Dann, langsam, fing jeder an zu Erzählen. Schließlich konnte sich auch Katja ihr Martyrium von der Seele reden. Es wurde etwas Wein getrunken und zusammen gekuschelt, alle wollten sich so vergewissern, dass sie es überstanden hatten. „Bekommt der da oben auch was zu essen?" Marcia sah Cass fragend an. "Heute nicht. Morgen vielleicht. Ist schon nach vier, lass uns schlafen." Inzwischen hatte ich mich aufgesetzt, Eva hatte sich auf meine Pritsche gelegt und ihren Kopf in meinen Schoß gebettet. Ich streichelte ihr durch das Haar, als sie aufschaute. „Noch den Rest, bitte..." Ich lächelte. „Naja, wir haben ja ganz schön was angestellt. Irgendwie war mir klar, dass wir da nicht so ganz heil rauskommen. Es ging dann ja auch alles wieder sehr schnell." Cass wachte auf und blickte direkt in das Rohr eines Gewehres. Den anderen ging es nicht anders, am frühen Morgen musste das Militär auf der Insel eingefallen sein. Alle mussten sich aufstellen, wurden von einem Offizier gemustert. Hinter ihren Rücken wurde die Leiche von Carlos in einem Leichensack abtransportiert und der schimpfenden Pedro wurde von zwei Soldaten begleitet, aber ohne Handschellen, wie Katja frustriert bemerkte. Dann wurde ihnen befohlen, sich anzuziehen und die persönlichen Sachen mitzunehmen. Ohne Frage mussten sie diese sich natürlich durchsuchen lassen. In der Villa machten sich andere Soldaten daran, sämtliche Computer zu beschlagnahmen. Dann wurden alle abgeführt und zum Strand ...
... begleitet. Ein kleines Landungsboot brachte sie dann auf die Spanische Fregatte. Hier wurden sie auf verschiedene Zellen und Zimmer aufgeteilt, sie sollten alle getrennt eingesperrt werden, damit nichts mehr untereinander abgesprochen werden konnte. So kam es, das Keli in einem kleinen Raum eingeschlossen wurde, der eher eine technische Funktion hatte, jedenfalls führten verschiedene Kabelschächte und Rohrleitungen an der Decke und den Wänden entlang. Keli setzte sich erst einmal, schaute was sie alles in ihrer Tasche hatte, vielleicht fand sich was Nützliches. Haargummi, Tempos, Tampon, der Blister, ein Kamm, Schminkzeugs, der Knebel ist wohl nicht wirklich nützlich. Aber vielleicht konnte man damit was anbinden. Dann überlegte Keli, wofür die Leitungen alle sind. Klar, die Kabel könnte man anzapfen, wenn man denn einen Computer hätte und etwas Elektrowerkzeug. Sie einfach durchschneiden macht auch nicht wirklich Sinn. Dann waren da noch die Rohre. Sie legte an jedem einmal ihr Ohr an. Das eine schien zur Küche zu gehen. Der Schall transportierte das Scheppern von Töpfen und Pfannen. An dem Rohr waren auch zwei Ventile mit einem Zwischenstück. An der Seitenwand war ein Schrank, der verschlossen war. Sie roch etwas dran und bemerkte einen leichten Geruch nach Chlor. Vermutlich kann man dort Zusätze gegen die Bakterienentwicklung zum Wasser hinzufügen. Keli kramte noch einmal in ihrer Tasche und hielt den Blister in der Hand. Kapitän Gonzales schaute durch ein Fernglas auf ...