1. Silberhochzeit 2


    Datum: 24.11.2022, Kategorien: Sonstige,

    ... Leben sinnlos. Außerdem möchte ich niemals damit aufhören mit dir zu "reden". Meinst du, du hättest in einer Stunde Zeit für ein ausgiebiges Gespräch?"
    
    Er schmunzelte.
    
    "Du bist mir nicht böse?"
    
    "Nein mein Schatz, ich glaube dir. Meine Frau aber, werde ich im Leben nicht mehr anrühren. Meinetwegen kann sie sich durch alle Betten der Welt vögeln, es interessiert mich nicht. Mich will sie ja sowieso nicht in ihrem Bett haben."
    
    "Du wirst sie aber nicht wegschicken Enrico, oder?"
    
    "Nein. Wenn Marina nicht wäre, würde ich es tun, aber ich könnte nicht damit leben meine Tochter nur noch zu festen Zeiten für eine lächerlich kurze Weile bei mir zu haben. Wir werden uns nochmal aussprechen und den Schein einer Ehe wahren so gut es geht."
    
    Eine Stunde später fuhr ich mit dem Fahrstuhl hoch zur Hochzeitssuite und wunderte mich, warum sich eigentlich noch nie jemand gefragt hatte, weshalb sie niemals vermietet wurde.
    
    Enrico erwartete mich bereits mit nacktem Oberkörper und drängte mich augenblicklich gegen die nächstbeste Wand, sobald ich den Fahrstuhl verließ. Er war zwar meistens ziemlich stürmisch, doch an jenem Tag war es beinahe so, wie in unserer ersten Nacht. Hungrig küsste er mich und zog mir ungeduldig das Kleid aus während unsere Zungen sich wild und hektisch umschlangen.
    
    Er küsste sich an meinem Hals entlang herunter bis zu meinen Brüsten, öffnete blitzschnell meinen BH und streifte ihn ab, ich ließ meine rechte Hand mit leichtem Druck über die Beule ...
    ... seiner Erregung fahren, öffnete den Gürtel seiner Hose, den Knopf sowie den Reißverschluss und er zog hastig Hose und Socken aus.
    
    Lächelnd sah ich ihm in die Augen und streichelte zärtlich seine Brust. Er schloss seine Augen und sog scharf seinen Atem ein, als meine Hände auf ihrem Weg über seinen Körper ihr Ziel fanden. Sein Kuss war zwar leidenschaftlich, aber wesentlich ruhiger, als ich sein Glied umfasste und mehrmals meine Hand sanft auf und ab gleiten ließ, bevor meine Hände erneut über seinen Körper streichelten und sich schließlich in seinem Nacken verschränkten.
    
    Enrico hob mich auf seine Arme und legte mich vorsichtig auf dem Bett ab, ohne den Kuss zu unterbrechen. Schon sehr bald zerfloss ich unter seinen Zärtlichkeiten.
    
    Er ließ nur sehr selten zu, dass ich im Bett für kurze Zeit die Kontrolle übernahm, doch an dem Tag duldete er es nach einem spielerischen Gerangel bereitwillig, nachdem ich ihm ins Ohr flüsterte, was ich tun wollte.
    
    "Wenn du deine Hände nicht bei dir behältst, werde ich dich ans Bett fesseln", drohte ich ihm neckisch.
    
    Enrico lachte: " Das will ich sehen."
    
    Gespielt ernst sah ich ihm in die Augen.
    
    "Okay, okay, aber ich habe es nicht von dir verlangt und du musst es nicht tun, ich meine ..."
    
    Ich küsste ihn, um seinen Redeschwall zu unterbrechen.
    
    Er sollte spüren, was ich für ihn empfand, denn sagen konnte ich es ihm nicht. Für mich wäre es einem Verrat an Christian gleichgekommen, hätte ich Enrico meine Liebe gestanden. Außerdem ...
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