1. Was Lange Währt Wird Endlich Gut


    Datum: 16.02.2023, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,

    ... sage. Im Moment geniesse ich deine Nähe und die leichten Berührungen. Ist es Dir unangenehm?"
    
    "Nicht so unangenehm wie ich dachte. Es ist so, wie ich schon sagte: es ist irgendwie komisch. Du bist meine beste Freundin, ich denke über Dich eigentlich nicht in sexueller Hinsicht nach, aber andererseits macht mich dein Körper doch an wenn ich ihn sehe, bzw. Du machst mich an. Es ist für mich nur so seltsam wie selbstverständlich Du damit umgehst, bzw. so tust, als wäre nichts dabei, mich anzumachen, bzw. mit mir Sex haben zu wollen. Ich schätze für Dich ist es anders, weil Du quasi jede Rolle mit jedem Geschlecht einnehmen kannst und Du wie Du mir schon erzähltest, Bi bist."
    
    "Ich bin, wie ich bin Süße. Ich habe es mir ja nicht ausgesucht, und obwohl mich der Großteil der Menschheit für eine ... was weiß ich hält, bin ich dennoch stolz darauf was ich bin. Wie ich bin. Soll der Rest doch zur Hölle fahren. Ich fühle mich als Frau, egal ob ich ein Ding habe, das manchen erwachsenen Mann körperlich aussehen lässt wie ein Kind.
    
    Warum sollte ich auch anders fühlen, denn ich habe meine Eierstöcke und eine Gebärmutter, und meine Mutter hat wohl bewiesen, das wir schwanger werden können. Ich denke du hast durchaus Recht. Durch unsere besondere Körperentwicklung ist es für uns wohl normal...er, dass wir eine gewisse Präposition für Beidgeschlechtlichkeit besitzen."
    
    "Hey Maria, ganz ruhig, ich wollte Dir nicht zu nahe treten. Auf keinen Fall, Du weißt ich akzeptiere Dich wie Du ...
    ... bist. Das habe ich ja wohl gezeigt, nachdem Du Dich mir dermaßen offenbart hast - nach deinem Geburtstag. Ich weiß mit Sicherheit nicht wie es ist Du zu sein, aber ich weiß eins: Scheiß auf all die kleingeistigen Ar chlöcher, die kein anderes Lebensmodell kennen als Vater, Mutter und drei Kinder, und die Frau hat zu Hause zu bleiben, während er den Versorger macht. Es gibt eben mehr Vielfalt als wir wissen, und ich bin froh das ich Dich kenne."
    
    Plötzlich beugte sich Tabitha vor und nahm sanft den Kopf der Blondine in beide Hände. Langsam näherten sich ihre Gesichter einander, bis die Besucherin ihrer Freundin einen sanften Kuss auf die Lippen drückte. Nun war es an Maria verwirrt zu sein.
    
    "Was war das jetzt? Nicht das ich mich beschweren würde ..."
    
    Tabitha ließ ein Lächeln aufblitzen das pure Herzenwärme ausstrahlte.
    
    "Ich dachte es gäbe keine bessere Möglichkeit um Dir zu beweisen, wie ich zu Dir stehe." Was?
    
    "Wieso beweisen? Was sollst Du denn beweisen müssen?"
    
    "Moment warte mal!" , gebot die Schwarzhaarige bestimmt. Sie atmete ein paar Mal tief ein und aus, suchte dabei nach den richtigen Worten.
    
    "Das war vielleicht unglücklich ausgedrückt. Ich wollte Dir mit dieser Handlung zeigen dass ... hm ich zwar total unsicher war, was die ganze - Ich könnte doch auch vielleicht auf Frauen stehen - Sache angeht. Aber bei Dir ist das nichtmehr so. Du bist eine tolle Frau, mit allen Ungewöhnlichkeiten, die es nunmal bei Dir gibt.
    
    Und nachdem was Du gerade gesagt ...
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