1. Cornelia


    Datum: 23.02.2023, Kategorien: 1 auf 1,

    ... sagte ich stattdessen und lächelte. "So schlimm?" fragte mich Cornelia, zog ihre Jacke aus und trat in mein Büro. "Oh", sagte sie schließlich nachdem sie den Stapel gesehen hatte. "Das ist nicht wirklich weniger geworden." Ich lachte auf. "Dein Chef ist auch nicht gerade ordentlich", meinte ich. "Aber es wird allmählich." Cornelia schaute mich an. "Echt?" "Ja. Es sieht viel aus, aber allmählich habe ich die Struktur drin. Der Rest geht dann wesentlich schneller." Cornelia lächelte. "Dann ist Pause für jetzt", meinte sie. "Du mußt auch mal durchatmen." Oh ja, da hatte sie Recht. Also genoß ich den Kaffee. Und ich genoß die Nackenmassage, die mir Cornelia verabreichte. Dabei spürte ich deutlich, dass mich ihre Nähe nicht kalt ließ - ganz im Gegenteil. Und genau aus diesem Grund suchte ich verzweifelt nach Gründen um diese Pause zu beenden.
    
    Es war das Telefon von Cornelia, das für ein appruptes Ende der Situation sorgte. Sie schaute auf das Display und verdrehte die Augen. "Was?" fragte sie barsch, nachdem sie den Anruf angenommen hatte. Ich atmete erleichtert auf, denn lange hätte ich nicht standhalten können. Cornelia verließ das Büro und führte das Telefonat auf dem Flur, und als sie wieder rein kam war sie wie ausgewechselt. "Mein Ex", meinte sie nur und stürzte sich in die Arbeit.
    
    Wochen später, an einem Samstag, saß ich in meinem Fahrzeug und überlegte warum ich mir das Wochenende so dermaßen versauen mußte. Cornelia hatte sich endgültig von ihrem Ex getrennt, es ...
    ... war wohl einer dieser Beziehungen, in denen es immer hin und her ging, und rasch eine neue Wohnung gefunden, und heute, an diesem verregnerischen Samstag, war halt der Umzug. Zum Glück war es nicht allzu viel. doch die Tatsache, dass sich die Wohnung im dritten Stock, ohne Fahrstuhl, befand, brachte uns rasch ans Ende der Kräfte. "Na, alter Mann", neckte mich Cornelia. Ich mußte schmunzeln, denn auch Cornelia war nicht gerade mehr fit nachdem wir alles in die Wohnung gebracht hatten. Dementsprechend fiel auch mein Kommentar aus, was Cornelia als Anlaß nahm mir in die Seite zu boxen. Das war der Beginn einer kleinen Rangelei, und das war der Beginn einer kurzen Nacht, denn durch diese Rangelei kamen wir uns immer näher. Wir waren völlig außer Atem, nachdem wir uns wieder beruhigt hatten, doch es hatte sich etwas verändert. Aus dem Flirten war während dieser Minuten mehr geworden. Cornelia schaute mich an. Sie kam auf mich zu und öffnete dabei ihr Hemd extrem langsam. Als sie mich dann erreicht hatte, da ließ sie es einfach zu Boden fallen, gefolgt von dem BH. "Ich will dich endlich", flüsterte sie mir ins Ohr.
    
    Ich bin auch nur ein Mensch, und als diese barbusige junge Frau vor mir stand, da konnte ich einfach nicht anders. Ich nahm ihren Kopf in meine Hände und küßte sie. Zunächst sacht, doch als Cornelia ihren Mund öffnete und sich unsere Zungen das erste Mal trafen, fiel schnell der letzte Rest der Zurückhaltung. Diese Frau war heiß, und sie zeigte mir nun auch deutlich was ...
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