1. Fitness am Donnerstag


    Datum: 20.06.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... Wohnzimmer war modern eingerichtet mit einer Sitzgruppe bestehend aus zwei Sesseln und einem langen Sofa, das in ein Bett umgewandelt werden konnte. Er hatte es sich gekauft, damit er einen Gast über Nacht beherbergen könnte, was noch nie geschehen war.
    
    Er schaute sich um, und stellte sich vor, wo Maren sitzen würde. Er war unsicher, wie sie die Stimmung in diesem Zimmer empfinden würde. Auch wenn die Einrichtung zeitgemäss wirkte, war es doch die Wohnung eines älteren Mannes. Als die Türglocke klingelte, stand Karl langsam auf. Er wollte sie nicht glauben machen, er hätte ungeduldig bei der Türe gewartet.
    
    Als er öffnete, verschlug es ihm den Atem. Maren stand vor ihm in einem knallroten ärmellosen weiten Kleid, das ihre Figur weitgehend verbarg. So wie sie da stand, sah sie aus wie ein Model und nicht wie eine bedürftige Studentin, die im Fitness aushalf. Er bat sie hinein. Sie nahm auf dem Sofa Platz, er setzte sich in den Sessel gegenüber. Er war äusserst nervös und atmete kurz und flach. Er konnte den Blick nicht von ihr wenden. Sass dieses verführerische Wesen tatsächlich in seiner Wohnung oder war es ein Traum?
    
    Er gab sich einen Ruck: «Magst Du einen Kaffee?», fragte er sie und stand auf. Sie schaute ihn lange an: «Nein, ich habe schon einen gehabt. Abgesehen davon glaube, Du brauchst etwas Anderes als einen Kaffee.»
    
    Karl war stehen geblieben und wusste nicht, was er mit seiner Erregung, die sich immer mehr steigerte, tun sollte. Maren schaute ihn an und ...
    ... lenkte ihren Blick auf seine Hosen, wo sich seine Stimmungslage hart und deutlich abzeichnete. «Komm, setzt Dich neben mich. Du willst doch nicht ewig stehen bleiben», dabei streckte sie ihm ihre Hand entgegen.
    
    Er ignorierte diese, setzte sich aber neben sie auf das Sofa. Sie legte die Hand sanft auf seinen Oberschenkel. Er schaute auf ihre feingliedrigen langen Finger, bis er den Kopf hob und in ihre blauen Augen blickte, die ihn offen ansahen.
    
    «Ich bin total verlegen und weiss nicht, was mit mir los ist. Ich bin mir diese Situation nicht gewohnt», stammelte Karl, «Es ist schon eine geraume Zeit her, seit ich so nahe neben einer Frau gesessen bin, dazu noch einer so attraktiven und jungen Frau.»
    
    «Das ist doch kein Problem. Keep cool und nimm es, wie es sich anfühlt.» Sie glitt mit ihrer Hand beinaufwärts und berührte durch die Hose den mächtig angeschwollenen Pfahl für einen kurzen Moment, bis sie die Hand wieder zurückzog.
    
    «Was für ein Kompliment für mich! So sehr errege ich Dich?», fügte sie hinzu.
    
    «Ja, und zwar seit ich dich zum ersten Mal gesehen habe. Ich komme aus dieser Spannung nicht mehr heraus.» Karl blickte auf die seine Hose, die sich gehoben hatte wie ein Segel an einem mächtigen Mast.
    
    «So können wir das gewiss nicht stehen lassen, sonst zerspringst du noch.», lächelte Maren und berührte mit den Fingerspitzen die gerundete Kuppe.
    
    «Wie meinst Du das?», fragte Karl sie. Er wagte kaum zu hoffen, dass sie mit ihm schlafen würde. Aber was dann, wie ...
«1234...7»