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Wenn nur der Schein zählt
Datum: 07.07.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... ihr seine Ziele und Maria stellte intelligente Zwischenfragen, um ihm detaillierte Informationen zu entlocken. Im Laufe des Gesprächs waren sie vom Schreibtisch zur gemütlicheren Sitzecke gewechselt. Maria hatte auf dem Sofa Platz genommen, Böttcher auf einem der Sessel ihr gegenüber. Es fiel ihr auf, dass Böttcher oft - für eine unangemessen lange Zeit von einigen Sekunden - auf ihre Beine schaute. Sie trug an diesem Tag einen Bleistiftrock, der kurz über ihrem Knie endete, hautfarbene Strümpfe und halbhohe Pumps. Irgendwann platzte ihr der Kragen. Sie unterbrach Böttcher in seiner Rede und fragte ihn direkt: „Ist etwas mit meinen Beinen?" Böttcher sah sie wie ein Schuljunge, der gerade bei einem Streich erwischt worden war, schuldbewusst an, bis er antwortete: „Nein, nicht dass ich wüsste. Warum fragen Sie?" Maria quittierte seine Aussage. „Nun, Sie betrachten sie oft und lange. Aber wenn da nichts ist, brauche ich mir ja auch keine Gedanken zu machen." Böttcher brach daraufhin nach ein paar Minuten das Gespräch ab. „Frau Stark, Sie haben einige gute Ansätze aufgezeigt, wie wir die Rekrutierung von Personal vorantreiben können. Ich bin mir sicher, dass wir beide gut zusammenarbeiten werden." Er stand auf und öffnete die Tür, die sein Büro von dem seiner Sekretärin trennte und fragte diese: „Frau Meister, habe ich morgen Mittag Termine?" Sie verneinte es, worauf er ihr mitteilte: „Dann reservieren Sie bitte für mich einen Tisch für zwei Personen im ‚La Plaza ...
... Inn' ab zwölf Uhr 30. Frau Stark wird mich begleiten. Ich möchte dann mit ihr das Gespräch von heute fortsetzen." Er schloss die Tür wieder, setzte sich, ohne weitere Worte zu verlieren, an seinen Schreibtisch und fing an zu telefonieren. Maria schaute irritiert. „Kann es sein, dass dieses arrogante Arschloch mich einfach ignoriert?", fragte sie sich. Trotzig stand sie auf, schaute zu ihm herüber und sagte mit fester Stimme: „Ich glaube, wir sind für heute fertig! Oder ist noch was, Herr Böttcher?" Er schaute zu ihr mit einem erstaunten Gesichtsausdruck herüber, als ob er jetzt erst bemerken würde, dass sie noch in seinem Büro war und winkte ihr wortlos zu, sie solle aus dem Büro gehen. Ihr Büro war auch auf der Ebene des Vorstandstraktes, so dass sie nicht weit gehen musste. Sie fand es erstaunlich, dass sie erst heute Böttcher zum ersten Mal begegnet war. Sie setzte sich an ihren Computer und arbeitete bereits eine Viertelstunde mit einem Planungstool, als Martha Meister, die Chefsekretärin von Böttcher, ohne anzuklopfen in ihr Büro kam und sich unaufgefordert an den kleinen Besprechungstisch setzte. Maria war ziemlich erstaunt über dieses Verhalten. Zwar war sie mit Martha, die ungefähr in ihrem Alter war, ein wenig befreundet, aber auf der Arbeit verhielten sie sich zueinander immer geschäftsmäßig und mit dem gebührenden Respekt. Plötzlich realisierte Maria, dass Martha aufreizender als sonst gekleidet war. Sie trug wie sie eine weiße Bluse, die aber durch ein tiefes ...